Frankenthal Neues Buch zeichnet Schicksal der jüdischen Familie Samuel in NS-Zeit nach

Das Schicksal der vierköpfigen jüdischen Familie Samuel aus Frankenthal beschreibt Autor Paul Theobald in seinem neuen Buch.
Das Schicksal der vierköpfigen jüdischen Familie Samuel aus Frankenthal beschreibt Autor Paul Theobald in seinem neuen Buch.

Wie die jüdische Frankenthaler Familie Samuel während des Nationalsozialismus von geachteten Bürgern zu Geächteten wurde, das beschreibt das neue Buch von Lokalhistoriker Paul Theobald. Unter dem Titel „Vater kam nach Dachau“ legt der Frankenthaler Autor die Ergebnisse seiner Recherchearbeit in Stadtarchiv und Zeitungen offen.

Auf 62 Seiten sind alle Details – vom Zuzug des in Kerzenheim geborenen Rechtsanwalts und Vaters Siegfried Samuel bis zum Tod seiner Tochter Edith Stern 2018 in den USA – niedergeschrieben. Die Pogrome der Reichskristallnacht 1938 beschreibt Theobald genau, ebenso die schwierige Flucht der Familie in die Schweiz. Unterstützt wird der Text von Bildern, die unter anderem aus Privatbesitz und dem Stadtarchiv stammen.

Schon in der Vergangenheit beschäftigte sich der Autor mit der Lebensgeschichte jüdischer Bürger Frankenthals zur NS-Zeit. Im vergangenen Jahr veröffentlichte er zum Thema die Bücher „Deportiert ins KZ“ und „Wahre Liebe zeigt sich erst in schlechten Zeiten“.

Noch Fragen?

Das neue Buch von Paul Theobald ist im DeBehr-Verlag erschienen und für 9,95 Euro erhältlich (ISBN: 9783987271632).

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