Meinung RHEINPFALZ Plus Artikel Neuer Stadtkliniktrakt in Frankenthal: Standort und Image gestärkt

Harmonische Töne: Frankenthals Oberbürgermeister Nicolas Meyer (links) und Ministerpräsident Alexander Schweitzer lauschen Izabe
Harmonische Töne: Frankenthals Oberbürgermeister Nicolas Meyer (links) und Ministerpräsident Alexander Schweitzer lauschen Izabela Wiza-Kochann und Jawor Domischljarski von der städtischen Musikschule.

Lobende Worte, ein Geldregen und hochmotiviertes Personal: Signale wie bei der Übergabe des Erweiterungsbaus vernimmt man gerne aus der Stadtklinik.

300.000 Arbeitsstunden von der Planung bis zur Einweihung, 1200 Tonnen verbauter Stahl, 110 neue Klinikbetten auf sechs Stationen – allein diese Kennziffern für den Erweiterungsbau der Stadtklinik in Frankenthal wirken imposant. Mehr noch zahlen die politischen Botschaften bei der Übergabe des Anbaus aufs Image des Krankenhauses ein. Die Modernisierung geht weiter, als Nächstes wird das Haupthaus generalsaniert, bekennt sich Frankenthals Oberbürgermeister Nicolas Meyer (FWG), der auch Krankenhaudezernent ist, zu Standort und Personal. Und das Land wird auch diese Investitionen kofinanzieren, sagte Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) beim Festakt zu.

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Hoch motivierte Mitarbeiter

Die Aufwertung des Krankenhauses lässt in der Folge hoffen, dass die Stadtklinik Frankenthal in der schwelenden Debatte um eine regionale Krankenhausverdichtung und wohnortnahe Gesundheitsversorgung stark genug positioniert ist. Und dass das veranschlagte Defizit von immer noch fast vier Millionen Euro im Doppelhaushalt weiter sinkt.

Die Mitarbeiter im neuen Trakt sind schon mal hoch motiviert, sprechen etwa von einer „Psychiatrie 2.0“. Sie haben diese Stärkung ihres Standorts und ihrer Ressourcen verdient. Von solch guten Nachrichten dürfen gerne noch mehr aus der Stadtklinik kommen.

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