Frankenthal LESERBRIEFE AN DIE LOKALREDAKTION:

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Die Verbandsgemeinde Lambsheim-Heßheim wurde gegründet, um zum Beispiel die Verwaltungskosten zu reduzieren. Das Gegenteil scheint mir aber der Fall zu sein. Für den Ortsbürgermeister von Lambsheim ist scheinbar auf einmal kein Platz mehr im Rathaus in der Mühltorstraße. Warum? Anstatt die sogenannte Hochzeitsprämie zum Beispiel für die Schuldenreduzierung zu verwenden, wird die eine oder andere „notwendige“ Investition getätigt. Hier: ein neuer Amtssitz im Alten Rathaus. 200.000 Euro stellt die Verbandsgemeinde zur Verfügung, um für den Ortsbürgermeister, den es in dieser Form nur noch eine befristete Zeit gibt, einen neuen Amtssitz einzurichten. Für das Geld kann man schon eine Wohlfühloase bauen nach dem Motto „Wir haben’s ja“. Was mich wundert, ist die Einstimmigkeit bei allen Fraktionen für eine neue Unterkunft für den Ortsbürgermeister. Brauchen oder wollen vielleicht auch die Beigeordneten, die höchstens stundenweise für die Ortsgemeinde Lambsheim tätig sind, bei dieser Gelegenheit auch noch neue Räumlichkeiten? Ich befürchte, wenn die Hochzeitsprämie so verbraten wird, kommt man um eine Gebührenerhöhung (Grundsteuer, Friedhofsgebühr, Hundesteuer und Ähnliches) nicht herum. Wer zahlt? Der Bürger! Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Frankenthal keine Wärter arbeiten. Es sind gut ausgebildete Strafvollzugsbeamte. Dies ist leider auch bei der RHEINPFALZ bisher offensichtlich noch unbekannt und ärgert mich persönlich sehr. Dass sogar bei der RHEINPFALZ – als angesehenes Tagesblatt – noch mit dieser diskriminierenden Berufsbezeichnung gearbeitet wird, zeigt mir, dass die Wertschätzung der Presse für unseren Beruf völlig fehlt.

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