Frankenthal Knapp an den ersten Punkten vorbei

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HOHENSTEIN-ERNSTTHAL. Der Bobenheim-Roxheimer Rennstall Schütz Motorsport muss in der ADAC-GT-Masters-Serie weiter auf die ersten Punkte in diesem Jahr warten. Marvin Dienst und Christopher Zanella fuhren am Wochenende im dritten und vierten Saisonlauf auf dem Sachsenring auf die Plätze 16 und elf. Mit dem Abschneiden war Teamchef Christian Schütz nicht unzufrieden.

Gegenüber dem Saisonauftakt in Oschersleben – dort landeten die Bobenheim-Roxheimer auf den Plätzen 17 und 26 – habe man sich klar gesteigert, bilanzierte Schütz. „Wir haben jetzt Tuchfühlung zu den Punkterängen.“ Bei den beiden im GT3-Sport noch unerfahrenen Piloten habe man gemerkt, dass ihr Selbstvertrauen im Auto deutlich gestiegen sei. Im Sonntagsrennen pflügten Zanella, der im Anfangsstint gegen Audi-Pilot Markus Pommer (Phoenix Racing) die Brechstange auspackte, und Dienst durch das insgesamt 31 Autos umfassende Feld. Von Startplatz 24 fuhren sie am Ende auf den elften Rang vor. „Unsere Geschwindigkeit in den Rennen war gut. Darauf lässt sich aufbauen“, sagte Schütz. Das Team hätte auch im ersten Lauf am Samstag besser abschneiden können, wenn es nicht auf den letzten Startplatz strafversetzt worden wäre, berichtete Schütz. Als Dienst morgens seine Qualifyingrunden drehte, hatten die Bobenheim-Roxheimer die falschen Reifen aufgezogen. „Von ganz hinten gestartet, haben wir noch eine Menge Plätze gutgemacht“, zeigte sich der Teamchef zufrieden. Die ganze Mannschaft habe am Sachsenring wertvolle Erfahrungen sammeln können. „Das hilft uns für die nächsten Rennen. Wenn es so weitergeht, sind wir auf Kurs“, meinte Schütz erfreut. Er hofft, dass die „Balance of Performance“ zu den nächsten Rennen Anfang Juni auf dem Lausitzring zugunsten des Porsche angepasst wird. Mit einem komplizierten Regularium wie Zusatzgewichten und Luftmengenbegrenzung des Motors soll die Chancengleichheit der unterschiedlichen Autos gewahrt werden. Dem 991 GT3 R fehlt etwas Motorleistung, um mit den hubraumstärkeren Audis, Lamborghinis und Mercedes mithalten zu können. Das beklagten am Wochenende auch andere Porsche-Piloten wie Robert Renauer (Herberth Motorsport). Die amtierenden Meister Sebastian Asch und Luca Ludwig holten am Samstag im Zakspeed-Mercedes ihren zweiten Saisonsieg. Am Sonntag gewannen Daniel Keilwitz und Jules Gounon souverän in der Callaway-Competition-Corvette. (gnk)

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