Frankenthal Hauptausschuss: Riegeldamm als Hochwasserschutz

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Um den Hochwasserschutz am Rhein weiter zu verbessern, wollen die Städte Frankenthal und Ludwigshafen zwischen dem Landeshafen und der Autobahn A 6 im Hansenbusch gemeinsam einen Riegeldamm bauen. Die zunächst anfallenden Planungskosten von 37.000 Euro sollen hälftig geteilt werden.

Oberbürgermeister Martin Hebich (CDU) sprach im Haupt- und Finanzausschuss von einem neuralgischen Punkt. Bei extremem Rheinhochwasser oder dem Versagen des Hauptdeiches könnte es in der Rheinniederung zwischen Ludwigshafen und Worms zu Überflutungen von vier Metern und zu großflächigen Überschwemmungen kommen. Durch einen Riegeldamm als zweite Schutzlinie könne diese Gefährdung erheblich reduziert werden. Die Maßnahme, für die die BASF die benötigten Flächen kostenlos zur Verfügung stellt, solle zügig umgesetzt werden, erklärte der OB. Auf die Stadt Frankenthal kommt ein geschätzter Kostenanteil von etwa 40.000 Euro zu. Für Rainer Schulze (Grüne/Offene Liste) war eine hälftige Kostenteilung nicht einsichtig, weil Frankenthal dann das Projekt für Ludwigshafen mitfinanziere. Martin Hebich wies darauf hin, dass zur Ermittlung des auf beide Städte entfallenden Risikoanteils nicht beabsichtigt sei, ein teures Gutachten einzuholen. Bei der Sanierung des stark abgenutzten Bodenbelages in der Isenach-Sporthalle entschied sich die Verwaltung für ein neuartiges Verfahren namens Retopping. Dabei wird der noch intakte Bodenaufbau nicht herausgerissen, sondern lediglich eine neue Nutzschicht aufgetragen. Der Ausschuss vergab den Auftrag für knapp 56.000 Euro. Etwa die gleiche Summe wird für die Sanierung der sanitären Anlagen in der Sporthalle 2 der Friedrich-Schiller-Realschule plus ausgegeben. Den Zuschlag erhielt eine Sanitärfirma aus Mannheim, die das einzige Angebot abgegeben hatte. |eec

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