Lambsheim RHEINPFALZ Plus Artikel Ghostbike: Erinnerung an tödlich verunglückten Radfahrer und Mahnmal

Dieses Ghostbike in Hamburg erinnert an einen Radfahrer, der durch einen Sturz ums Leben kam, den ein Autofahrer verursacht hatt
Dieses Ghostbike in Hamburg erinnert an einen Radfahrer, der durch einen Sturz ums Leben kam, den ein Autofahrer verursacht hatte. So ein Rad soll jetzt auch in Lambsheim aufgestellt werden.

Zum Gedenken an einen tödlich verunglückten Radfahrer planen dessen Freunde am 18. April einen Marsch zur Unfallstelle an der Lambsheimer Westumgehung.

Gerhard Müller war ein Studienfreund des im September 2024 verunglückten Radfahrers. Er wird am Samstag, 18. April, aus dem nordrhein-westfälischen Korschenbroich, wo er Vorstandsmitglied des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) ist, anreisen. Und er wird ein weiß gestrichenes altes Fahrrad dabei haben. Das will er an der Einmündung der Ortsentlastungsstraße im Westen von Lambsheim auf die L522 auf einer Grünfläche aufstellen und montieren. Dieses „Ghostbike“ (auf Deutsch Geisterrad) soll ein Mahnmal sein und auf den dortigen Gefahrenpunkt hinweisen.

Der Installation geht ein Gedenkmarsch in Begleitung der Maxdorfer Polizei voraus: um 14 Uhr ab dem Lambsheimer Bahnhof über den Eulerweg, die Bahnhofstraße und den Radweg der Ortsumgehung West zum künftigen Standort des Ghostbikes. Für die rund 1,1 Kilometer lange Strecke rechnet Müller mit einem etwa 20-minütigen Fußmarsch. Am Aufstellungsort soll es, wie Müller weiter mitteilt, kurze Ansprachen geben. Um 15 Uhr werden die Teilnehmer wieder den Heimweg antreten. Die Veranstaltung sei öffentlich, sagt Müller, jeder könne daran teilnehmen. Er dankt der Gemeindeverwaltung und den Behörden sowie dem ADFC Frankenthal für die Unterstützung.

x