Dirmstein
Gemeinde stellt Bauantrag für Pumptrack
Für die Anlage soll außerdem ein Antrag auf Zuschuss aus dem Leader-Programm der Region Rhein-Haardt eingereicht werden. Das berichtet Ortsbürgermeister Jens Schlüter (ID) aus der jüngsten Ratssitzung. Aus diesem Fördertopf der EU für die Entwicklung ländlicher Regionen könnte die Ortsgemeinde bis zu 55 Prozent der Projektkosten bekommen. Unter gewissen Umständen sei sogar ein Fördersatz von 75 Prozent denkbar, heißt es in einem Dokument der Verbandsgemeinde-Verwaltung.
Der Rat hat sich laut Schlüter für die größere von zwei Bauvarianten entschieden. Sie sieht eine asphaltierte Fahrrad- und Skateboardstrecke auf einer Fläche von 540 Quadratmetern vor und wird nach jetziger Schätzung etwas mehr als 148.000 Euro kosten. Weil die Kommune knapp bei Kasse ist, soll ihr Anteil an den Kosten laut Schlüter 25.000 Euro nicht übersteigen.
Schon 25.000 Euro an Spenden
Das Vorhaben für Kinder und Jugendliche soll außerdem über Spenden finanziert werden, 40.000 Euro seien das Ziel, so Schlüter. „Davon haben wir aktuell bereits knapp 25.000 Euro gesammelt.“ Er ist optimistisch, dass das Ziel erreicht wird, und hofft, dass der Bau in diesem Jahr gestartet werden kann. Im Vorfeld des Bauantrags hat die Verwaltung geprüft, ob es Hochwasserschutzbedenken gibt, denn in der Nähe des ausgerkorenen Standorts beim Sportplatz fließt der Eckbach. Dem Bauamt zufolge fällt das Gelände in die Kategorie „Wird seltener als einmal in 100 Jahren überflutet“. Dem Bau des Pumptracks stehe das nicht entgegen.