Motorsport RHEINPFALZ Plus Artikel Furioser Saisonstart: Bastian Kleiner wieder schnell unterwegs

Bastian Kleiner und Formel-1-Fahrer Kimi Antonelli.
Bastian Kleiner und Formel-1-Fahrer Kimi Antonelli.

Das Beindersheimer Motorsporttalent Bastian Kleiner ist spektakulär in die Saison gestartet – national ebenso wie international.

„Gestartet sind wir zunächst bei der WSK Super Master Series in Franciacorta in Italien, die man als Champions League im Kartfahren bezeichnen kann. Hier startet die Weltelite der Kartfahrer“, informierte Vater Frank Kleiner. Bastian habe aber leider das Finale knapp verpasst, da ihm in einem der drei Wertungsläufe der Benzinschlauch abgerissen sei. Trotzdem habe er sich bei einem Starterfeld von 110 Fahrern gegen mehr als die Hälfte durchsetzen können und belegte den 51. Rang. Ein Highlight in Franciacorta sei das Treffen mit dem italienischen Formel-1-Rennfahrer Kimi Antonelli gewesen, der die Veranstaltung nach seinem Sieg beim Grand Prix in China besucht hat.

Nach diesem spannenden Vorgeschmack ging es zum ersten Lauf des Süddeutscher ADAC Kart Cups (SAKC) in Liedolsheim und dieser sollte furios verlaufen. Schon am Trainingstag am Samstag habe sich abgezeichnet, dass Bastian einer schnellsten im 31-köpfigen Fahrerfeld war. „Am Sonntag verlief das Zeittraining zunächst etwas holprig, da die Zeitnahme nicht

richtig funktionierte und Bastian fast eine halbe Sekunde langsamer gewertet wurde, als er tatsächlich war und so gefrustet von Platz zwölf ins erste Rennen gehen musste. Hier wurde aber schnell klar, dass Bastian zu Unrecht von so weit hinten starten musste, da er sich mit einem Megaspeed innerhalb von fünf Runden auf Platz drei vorfahren konnte, wo er bis zum Rennende mit Ben Bernhard kämpfte, der seinen zweiten Platz mit allem verteidigte, was er zur Verfügung hatte“, schilderte Frank Kleiner den Rennverlauf.

Im 2. Rennen konnte Bastian dann vom dritten Platz starten und setzte sich mit seinem Konkurrenten Ben Bernhard an die Spitze des Feldes. In der dritten Runde überholte der Beindersheimer seinen Konkurrenten, als er dessen Fahrfehler eiskalt ausnutzte. „Schnell konnte sich Bastian in Führung liegend bis zum Rennende einen souveränen Vorsprung von 3,5 Sekunden herausfahren, um somit dem ungefährdeten Sieg den Deckel drauf zu machen. Für den Tagessieg hat es trotzdem nicht gereicht, da der punktgleiche Paul Wald eine vermeintlich bessere Qualizeit eingefahren hat und somit vor Bastian gewertet wird“ erzählte Frank Kleiner. Beide Fahrer führen nun punktgleich die SAKC-Meisterschaft an, bis es im Mai zum zweiten Lauf nach Wackersdorf geht.

„Wir sind megastolz auf Bastian, der endlich sein ganzes fahrerisches Potenzial abgerufen hat und mit dieser Top Leistung an diesem Wochenende unter Beweis gestellt hat, dass er aktuell das schnellste Paket im Feld ist“, lobte sein Vater, der AF Engines, Ebert Motorsport und Gränz Driver Development für die Unterstützung dankte.

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