Frankenthal RHEINPFALZ Plus Artikel Friedhof Mörsch: Thujahecken fallen, klimaresistente Neubepflanzung geplant

Die Thuja-Hecken auf dem Friedhof in Mörsch waren in einem schlechten Zustand, wie hier im Bild zu sehen ist.
Die Thuja-Hecken auf dem Friedhof in Mörsch waren in einem schlechten Zustand, wie hier im Bild zu sehen ist.

Trockenheit und sandiger Boden haben die Thujahecken auf dem Friedhof geschädigt. Mörsch setzt bei der Neugestaltung auf Liguster und Ahorn.

Die Thujahecken zwischen den Grabreihen auf dem östlichen Teil des Friedhofs in Mörsch boten zuletzt keinen schönen Anblick: Sie waren braun verfärbt, teilweise vertrocknet und an einigen Stellen ausgehöhlt. Eine Fällung war deshalb unausweichlich. Noch rechtzeitig vor Beginn der Vogelschutzzeit wurde dies Ende Februar erledigt, die Hecken sind mittlerweile abtransportiert.

Die ausgedehnten Schäden sind auf extreme Trockenperioden und den sandigen Boden zurückzuführen. Ein von der Stadt beauftragter Landschaftsarchitekt hatte dem mittlerweile 50 Jahre alten Gehölzbestand ein weiteres Absterben attestiert. Weil bei den Wurzeln ein Tiefenwachstum von etwa 50 Zentimetern festgestellt wurde, war die Beseitigung der Hecke mit einigem Aufwand verbunden. Es musste vermieden werden, dass an den Fundamenten der Grabsteine Schäden auftreten und dadurch die Standfestigkeit verlorengeht.

Stubbenfräse im Einsatz

In einem nächsten Arbeitsschritt müssen die Wurzelhälse per Hand freigelegt und die Stränge gekappt werden, informierte Bürgermeister Bernd Knöppel (CDU) jüngst im Ortsbeirat. Mit einer Stubbenfräse werden dann die verbleibenden Pflanzenteile aus dem Erdreich entfernt, um anschließend einen vegetationsfähigen Boden einarbeiten zu können.

Wenn es im nächsten Schritt um die Neugestaltung mit bevorzugt klimaresistenten Laubgehölzen – etwa Liguster oder Ahornhecken – geht, sollen neben dem Ortsbeirat und dem Betriebsausschuss auch die Bürger in einem Beteiligungsprozess mitreden dürfen.

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