Frankenthal Faire Nordstaffel

211-mal zeigten die Schiedsrichter in der C-Klasse Nord Gelb. In der C-Klasse Mitte 271-mal.
211-mal zeigten die Schiedsrichter in der C-Klasse Nord Gelb. In der C-Klasse Mitte 271-mal.

«FRANKENTHAL.» In der Fußball-C-Klasse Rhein-Pfalz Nord geht es bislang etwas fairer zu als in der C-Klasse Mitte. Das haben die Verantwortlichen bei der Sitzung der Vereinsvertreter mitgeteilt. Nicht gerüttelt wird an der Aufstiegsregelung. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass es in dieser Runde drei C-Klasse-Staffeln gibt.

Die Fußball-C-Klasse Rhein-Pfalz hat im vergangenen Sommer eine Besonderheit geschaffen. Die unterste Spielklasse tritt in dieser Saison in drei Staffeln an. Grund waren die vielen Mannschaftsmeldungen vor der Runde. „Wir hätten lieber nur zwei Staffeln gemacht, weil da vieles besser von den Spielansetzungen gepasst hätte. Aber es war nicht anders zu machen“, betonte Peter Schakewitsch, Vorsitzender des Fußball-Kreises Rhein-Pfalz mit Blick auf die Abmeldungen einzelner Mannschaften während der Hinrunde und der daraus nun resultierenden vielen spielfreien Wochenenden der verbliebenen Teams. An der Aufstiegsregelung ändert dies aber natürlich nichts. Während die jeweils Erstplatzierten der drei Staffeln direkt aufsteigen, müssen die Tabellenzweiten Aufstiegsspiele bestreiten. Sollte auf den ersten beiden Plätzen die zweite Mannschaft eines Vereins platziert sein, dessen erste Mannschaft auch in der Folgesaison noch in der B-Klasse spielt, kann diese nicht aufsteigen. Im Frankenthaler Raum würde das momentan am ehesten die DJK Schwarz-Weiss Frankenthal II und die zweite Elf der Eintracht Lambsheim betreffen. Auch die C-Klasse-Vereine können seit Jahresbeginn auf die zwar noch nicht verpflichtenden, aber verfügbaren Onlinespielerpässe zurückgreifen (wir berichteten mehrfach). „Wichtig ist, dass das Foto erkennbar, also scharf und ohne Kopfbedeckung, Sonnenbrille oder irgendeine andere Vermummung ist und vor einem neutralen Hintergrund geschossen wird“, erläuterte Andreas Schoeniger, Vertreter der EDV-Kommission des Südwestdeutschen Fußballverbands (SWFV). Im Viertelfinale des Kreispokals ist aus der C-Klasse Nord und Mitte nur noch die TSG Eisenberg II vertreten. Der Tabellenführer aus der Nordstaffel empfängt am Dienstag, 13. März, um 19.30 Uhr den FC Arminia Ludwigshafen III. Stichwort Nordstaffel: Diese zeigte sich in der Hinrunde durchaus fair, wie Staffelleiter Klaus Brendel lobte. Mit 211 Gelben Karten, 14 Gelb-Roten und nur sechs Roten Karten ist die Fairnesstabelle laut Brendel „absolut im Rahmen“. Unsportlichkeiten, die Nichtantritte oder Spielabbrüche beinhalten, gab es drei. Zudem hob Brendel den VfR Grünstadt III heraus, der weder Gelb-Rote noch Rote Karten kassiert hat und damit die Fairplay-Statistik klar anführt. Von den Werten der Nord-Staffel ist die C-Klasse Mitte weit entfernt. Mit 271 Gelben, 20 Gelb-Roten und 20 Roten Karten sowie sechs Unsportlichkeiten ist eine klare Tendenz zu erkennen. „In dieser Staffel gibt es viele Lokalderbys, da geht es voll zur Sache“, sagte Brendel mit einem kleinen Augenzwinkern. Aber er hob auch mahnend den Zeigefinger. „Ich hoffe, dass sich dieses bunte Kartenspiel bis zum Saisonende noch in die richtige Richtung einpendelt.“

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