Frankenthal Elf Tore öffnen die Tür zum Finale

Frankenthal. Im Halbfinale des Fußball-Landesentscheids des Schulwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ setzte sich am Dienstag die sechste Klasse des Albert-Einstein-Gymnasiums überraschend deutlich mit 11:5 gegen die IGS Mainz-Bretzenheim durch und feierte den Einzug ins Endspiel.

Vor einer tollen Kulisse von 300 Zuschauern kamen die Hausherren des AEG gut aus den Startlöchern und legten mit dem frühen Treffer zum 1:0 einen perfekten Auftakt hin. In der Folgezeit sah Frankenthals Coach Hubert Haag ein ungleich geführtes Duell, weil besonders sein Team den Takt vorgab. „Es war nicht zu erwarten, dass wir das Spiel so eindeutig gestalten würden“, gab der Trainer offen zu. „Unser Gegner war scheinbar etwas ersatzgeschwächt. Trotz allem sind sie als Favorit in die Partien gegangen“, weiß Haag über die Qualitäten der IGS Mainz-Bretzenheim, die zugleich auch als Eliteschule des Fußballs betitelt wird. Auf dem Platz dagegen behielt weiter die Mannschaft des AEG die Oberhand und schraubte den Spielstand zwischenzeitlich auf 5:0 in die Höhe. „Danach haben wir etwas nachgelassen“, bedauerte Haag einen geringen Leistungsabfall noch vor dem Pausenpfiff, der von den Gästen augenblicklich bestraft wurde. Mainz-Bretzenheim kam binnen weniger Minuten auf 5:3 heran und hielt sich somit alle Möglichkeiten für den zweiten Durchgang offen. Während der Halbzeitpause veränderte Haag die Taktik etwas und wechselte ein paar Spieler, was auch zum Erfolg führte. Auf das frühzeitige 6:3 folgte sogleich der Treffer zum 7:3. „Wir haben wirklich sehr guten Fußball gezeigt“, lobte Haag den Auftritt seiner Mannschaft. Am Ende ging die Elf des Albert-Einstein-Gymnasiums mit einem deutlichen 11:5 als klarer und verdienter Sieger vom Feld. Mit jeweils drei Toren und einer auffällig guten Leistung waren die Akteure Max Prehn, Tobias Weihe und Jakob Pollock maßgeblich am Erfolg beteiligt. Auch Liam Spiegel steuerte einen Doppelpack zum Schützenfest bei. „Meine Jungs verfügen über ein gutes Zusammenspiel“, benannte Haag einen der Gründe für den Erfolg. Mit dem Einzug ins Finale des Landesentscheids hatten auf Seiten der Frankenthaler die Wenigsten gerechnet, wie auch Hubert Haag betont: „Wir haben nicht gezielt darauf hingearbeitet, dass wir es so weit schaffen könnten. Jetzt sind wir aber im Finale und haben alle Chancen, den Wettbewerb zu gewinnen.“ Das Endspiel wird in der Woche vom 2. bis 6. Juni ausgetragen. (dreh)

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