Basketball
Eintracht Lambsheim geht am Ende die Puste geht aus
„Wir hatten superschwierige Voraussetzungen mit unseren erkrankten und verletzten Spielern. Da hat man ein ganz anderes Fitnesslevel. Dafür haben wir noch das Beste daraus gemacht“, kommentierte Eintracht-Trainerin Ulrike Fleissner-Tiessen die spannende Partie, in der den Lambsheimern am Ende die Puste ausging.
„Die haben gut gespielt und gut getroffen, waren sehr aggressiv. Da verliert man halt auch mal“, sagte Aufbauspieler Leon Henning, der zehn Punkte einfuhr, aber natürlich als Wegbereiter viel wichtiger war. Die Lambsheimer erwischten gegen den drittplatzierten Verfolger aus der Westpfalz einen guten Start, lagen nach sieben Minuten mit 16:11 vorne. Aber die Gäste ließen nie locker und verkürzten Ende des ersten Viertels auf 16:19.
Schwache Trefferquote
Die Trefferquote war bei beiden Teams vor der Halbzeitpause nicht berauschend. Fast zwei Minuten dauerte es zu Beginn des zweiten Viertels, bis die ersten Punkte auf die Anzeigetafel kamen, Fabian Leisinger traf zum 21:16, Bojan Dejanovic erhöhte auf 23:16. Und es kam noch besser für die Eintracht, für die Bertram Lind zum 29:19 (15.) traf. Der FCK blieb aber dran, verbesserte seine Trefferquote bei den Drei-Punkte-Würfen erheblich und ging in der 19. Minute erstmals in Führung (32:31).
Die Lambsheimer verloren jetzt den Zugriff auf das Spiel. Die Gäste konnten sich aus der Distanz mit zunehmender Spieldauer immer öfter Fehlwürfe leisten, da die Bälle vom Korbring weit zurücksprangen und sich die Lauterer Rebound um Rebound schnappten. Es gab Szenen, in denen der FCK innerhalb einer Angriffssequenz fünfmal werfen konnten, bis der Ball im Korb war. „Am Ende hat die Kraft gefehlt, da schaffst du die weiten Wege nicht mehr so“, erkannte Ulrike Fleissner-Tiessen.
Noch einmal vorne
Dennoch schafften es die Lambsheimer, Mitte des dritten Viertels noch einmal die Führung zu übernehmen (42:41), aber nach dem 54:50 durch Lind (32.) ging nichts mehr und die Gäste holten mit einem 8:0-Lauf die Führung wieder zurück. 1:40 Minuten vor dem Schlusspfiff hatten sich die Lauterer auf 70:61 abgesetzt. Die Lambsheimer kämpften und verkürzten den Rückstand noch einmal. „Das war wichtig, da am Ende der direkte Vergleich zählen kann“, lobte die Trainerin den Kampfgeist.