Handball
Eckbachtal fordert Speyer im Saisonfinale
Zum letzten Saisonspiel in der Handball-Oberliga Rheinhessen-Pfalz tritt die HSG Eckbachtal unter der Regie von Übungsleiter Georg Ebel, der danach freiwillig wieder in die Rolle des Co-Trainers schlüpft, beim TSV Speyer an. Anpfiff: Samstag, 17 Uhr, Sporthalle Ost.
Das Duell am letzten Spieltag der Saison ist alles andere als ein gemütliches Auslaufen. Denn die Hausherren, die Domstädter des TSV Speyer, die nur zu gern an die alten Zeiten aus der ehemaligen Regionalliga, der heutigen dritten Bundesliga, anknüpfen würden, stecken vor dem letzten Spieltag noch mitten im Abstiegskampf.
Rang 10 bei 13:29 Zählern ist zwar aktuell ein Nichtabstiegsrang, dennoch in Stein gemeißelt ist der Klassenerhalt noch lange nicht, die Domstädter werden daher alles auf Sieg setzen, der Blick zudem in die höheren Ligen. Bei einem etwaigen Abstieg des Zweitligisten Eulen Ludwigshafen gäbe es deutlich mehr Absteiger.
Übungsleiter Georg Ebel und seine Mannschaft wissen um die aktuelle Situation der gastgebenden Domstädter, streben zugleich eine Wiedergutmachung der Niederlage aus dem letzten Saisonspiel der vergangenen Saison an. „Man darf in Speyer verlieren, aber wie wir damals aufgetreten sind, das wollen wir keinesfalls so wiederholen.“ Mit 26:21 hatten die Gekkos damals klar das Nachsehen.
Im Hinspiel setzte sich die HSG damals mit 28:24 durch, diese Saison trennten sich die beiden Kontrahenten in Dirmstein nach einem knappen 11:12-Halbzeitrückstand 20:20-Unentschieden. Ebel erinnert allerdings auch an die Tatsache, dass in Speyer nicht geharzt werden darf.
Unter der Woche trainierte seine Mannschaft ohne den beliebten „Babb“. Sicher fehlen wird Alvar Matsuura, der Jugendbundesligaspieler bestreitet mit der DJK Sportfreunde Budenheim ein Testspiel, sie streben den Einzug in die erste Liga an. Den genauen Kader vermochte Ebel noch nicht zu benennen, nicht wenige Spieler sind nach der kräftezehrenden Saison angeschlagen, wollen sich allerdings alle in den Dienst der Mannschaft stellen. Die Tatsache, dass alle Mannschaften der HSG Eckbachtal nahezu gleichzeitig agieren, schließt einen Tausch untereinander aus.
Die zweite Garnitur der Eckbachtaler Gekkos spielt weiterhin um den Einzug in die eingleisige Verbandsliga und benötigt am letzten Spieltag noch Zähler, um diesen zu sichern. „Wir rechnen mit einigem Widerstand der Speyerer, kämpfen sie doch noch um den Klassenerhalt. Für uns ist von Rang vier bis Tabellenplatz sechs noch alles möglich. Klar würden wir gern auf Rang vier die Saison beenden. Dafür müssen wir dann allerdings auch liefern“, so die abschließenden Worte des Trainers Ebel. Er sprach zugleich auch die unterschiedlichen Voraussetzungen beim Spiel mit und ohne Harz an, er hofft zudem, dass seine Mannschaft es besser in den Griff bekommt als zuletzt bei der TG Waldsee, auch dort durfte nicht geharzt werden. Das Ergebnis: eine deutliche Niederlage der Gekkos.