Frankenthal Dünne Luft auf der Kellertreppe

Maria Diemer und dem SC Bobenheim-Roxheim gelang ein guter Start in die Rückrunde.
Maria Diemer und dem SC Bobenheim-Roxheim gelang ein guter Start in die Rückrunde.

«Frankenthal.» Für die Pfalzliga-Handballerinnen der SG Lambsheim/Frankenthal wird es im Kampf gegen den Abstieg langsam eng. Erst zwei Siege hat das Team von Norbert Landau eingefahren. Am Sonntag empfängt das Schlusslicht den Sechsten, TuS Heiligenstein. Mitaufsteiger SC Bobenheim-Roxheim steht zwar besser da, ist aber auch noch nicht am sicheren Ufer. Der SC ist am Sonntag bei der HSG Dudenhofen/Schifferstadt gefordert.

SG Lambsheim/Frankenthal – TuS Heiligenstein

Durch die eigene Niederlage am vergangenen Wochenende und die Erfolge der Konkurrenten im Kampf um den Klassenverbleib, wird die Luft für die SG Lambsheim/Frankenthal auf der Kellertreppe so langsam dünn. Der Aufsteiger hat bislang nur vier Zähler auf der Habenseite verbuchen können und liegt ebensoviele entfernt vom Relegationsplatz. Und langsam aber sicher gehen dem Team von Trainer Norbert Landau die Spiele aus. Zehn Stück sind es noch. Zehn Spiele, in denen die Truppe die Gelegenheit hat, das Ruder noch herumzureißen. Die nächste Möglichkeit, etwas fürs Punktekonto zu tun, bietet sich am Sonntag in eigener Halle gegen den TuS Heiligenstein. Der Tabellensechste gilt als junge Mannschaft, die gerne hohes Tempo geht. Bereits das Hinspiel ging mit 29:26 an den TuS. In der Zwischenzeit hat Heiligenstein allerdings etwas nachgelassen und scheint keineswegs unschlagbar. Sonntag, 13.30 Uhr, Sporthalle Andreas-Albert-Schule Frankenthal. HSG Dudenhofen/Schifferstadt – SC Bobenheim-Roxheim SC-Trainer Heiko Breth erwartet ob der Tabellensituation einen heißen Kampf bei der HSG. Die Gastgeber sind auf Platz zehn, haben allerdings nur zwei Zähler weniger eingefahren als der SC, der auf Rang sieben liegt. Von der Favoritenrolle will der SC-Trainer aber nichts wissen. Denn schon das Hinspiel war beim 23:20-Erfolg seiner Truppe eine recht ausgeglichene und knappe Angelegenheit. Zwei Mannschaften auf etwa demselben Leistungsstand – das erwartet Heiko Breth auch am Sonntag. Sein Team ist aufgrund des jüngsten Erfolgs der Gastgeber beim TV Ruchheim gewarnt. Ein Sieg des Aufsteigers wäre aufgrund der Ausgangslage also deutlich mehr wert als die klassischen zwei Punkte. Er würde Bobenheim-Roxheim weitere Luft im Kampf um den Klassenverbleib verschaffen. Bei einer Niederlage könnte der SC schnell auf den Relegationsrang abrutschen. „Wir wissen, was auf dem Spiel steht“, betont Breth. Er strahlt weiterhin die nötige Ruhe aus, die schon für den einen oder anderen Erfolg in dieser Saison sorgte. Prunkstück des SC in dieser Runde ist bislang die Abwehr. Erst 259 Gegentore hat der Aufsteiger kassiert. Wenn Bobenheim-Roxheim seine Stärken in der Verteidigung ausspielen kann, sind die nächsten beiden Zähler durchaus im Bereich des Möglichen. Die Offensive hat bislang aber noch nicht die gewünschte Durchschlagskraft gezeigt. Vielleicht klappt das ja gegen die in der Abwehr anfällige HSG. Sonntag, 16 Uhr, Wilfried-Dietrich-Halle Schifferstadt.

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