Worms Corona-Hilfen: Bisher 4500 Euro für Künstler und Kulturschaffende gespendet

Künstler und Kulturschaffende in Worms haben wegen der Corona-Krise höhe Einbußen. Über Spenden ist für sie nun schon ein vierst
Künstler und Kulturschaffende in Worms haben wegen der Corona-Krise höhe Einbußen. Über Spenden ist für sie nun schon ein vierstelliger Betrag zusammengekommen.

Über 4500 Euro – und damit weit mehr als die Hälfte der erhofften Summe – ist bisher bei der Spendenaktion für Wormser Kulturschaffende zusammengekommen. Das teilten die Verantwortlichen am Montag mit. Ab Dienstag, 21. April, können sie eine Finanzspritze bei der Stadt Worms beantragen.

Gedacht sind die Zuwendungen für Selbstständige, Freiberufler und Künstler aus der Wormser Kultur- und Kreativwirtschaftsszene. Mit dem Geld sollen sie ein wenig besser über die Corona-Krise kommen. Weil bis mindestens 31. August viele größere Veranstaltungen wie etwa Konzerte abgesagt werden mussten, um eine Verbreitung des neuartigen Coronavirus einzudämmen, fehlen den Künstlern und Kulturschaffenden momentan ihre Einnahmen.

Petra Christina Schmitt und Ralf Ruff aus Worms haben die Aktion deshalb ins Leben gerufen. Unterstützt werden sie laut Pressemitteilung von der Kulturkoordination der Stadt Worms.

Auf der Internetplattform www.gofundme.de können Unterstützer seit Anfang April Geld für die Wormser Künstler spenden. Das Ziel sind 6000 Euro. Stand Montag, 20. April, haben 38 Spender rund 4500 Euro gegeben. Die Spenden werden laut Webseite auf einem Konto der Stadt Worms verwaltet. In einem „transparenten Verfahren“ sollen die Gelder verteilt werden. Wormser Kulturschaffende können ab Dienstag, 21. April, die finanzielle Zuwendung beantragen. Sie beträgt 350 Euro pro genehmigtem Antrag. „Leider können nur so viele Mittel vergeben werden, wie wir eingesammelt haben. Um die Gelder fortlaufend vergeben zu können, werden die Spenden, nach dem First-Come-First-Served-Prinzip verteilt“, erläutert Ruff. „Natürlich kann weiterhin gespendet werden. Je mehr Spenden wir sammeln, desto mehr Künstler können wir unterstützen“, sagt Schmitt.

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