Squash Am letzten Spieltag ist für den SC Rhein Neckar alles möglich

Der letzte Spieltag in der Regionalliga hat es in sich.
Der letzte Spieltag in der Regionalliga hat es in sich.

Der SC Rhein-Neckar hat am vorletzten Spieltag der Squash-Regionalliga drei Punkte geholt – und ist trotzdem auf einen Abstiegsplatz abgerutscht.

Für Spitzenreiter Trier und für den Letzten Mainz II ist die Situation in der Regionalliga einfach: Trier steht als Meister fest, Mainz II als Absteiger. Für alle anderen sieben Teams ist die Situation kompliziert. Denn den Zweiten Germersheim und den Achten SC Rhein-Neckar trennen nur vier Zähler. Bei noch bis zu sechs zu holenden Punkten am letzten Spieltag Ende April ist für diese Mannschaften viel möglich: von einer Top-Platzierung bis hin zum Abstieg.

„So enge Abstände hatten wir selten, da kann sich am letzten Spieltag noch so viel bewegen“, sagte Markus Herrmann, Kapitän des SC Rhein-Neckar. Neben dem Bad Dürkheimer standen für den SC Rhein-Neckar am Samstag Thomas Schmidt (Bad Dürkheim), Thorsten Janz (Ludwigshafen) und Francios Kruger, gebürtiger Südafrikaner, der nun im Odenwald lebt und sich im Winter empfohlen hatte, auf dem Court. „Wir haben als Vorletzter bei zwei Absteigern derzeit die schlechtesten Voraussetzungen, was den Klassenverbleib angeht“, sagt Herrmann und fügt an: „Das liegt auch daran, dass wir aufgrund der schlechten Ergebnisse an den beiden letzten Spieltagen der Hinrunde eine Hypothek mit uns herumtragen.“

Herrmann spricht mit Blick auf den drohenden Abstieg von einer „gefährliche Situation“, aber auch von der vorhandenen Hoffnung, die Klasse halten zu können. „Es wird auf jeden Fall eine enge Kiste.“ Der letzte Spieltag findet für alle Teams gesammelt in Frankenthal statt.

Der Samstag hatte für den SC Rhein-Neckar ein positives und ein negatives Ergebnis parat. St. Wendel, zuvor einen Platz hinter dem SC auf dem ersten Abstiegsplatz rangierend, war dem SC überlegen. Nur Krüger konnte seine Begegnung gewinnen. „St. Wendel war sehr, sehr stark aufgestellt“, so Herrmann. Zuvor hatte der SC Rhein-Neckar gegen Wiesental drei Punkte geholt. „Wiesental war nicht so gut aufgestellt wie erwartet, dass hat uns in die Karten gespielt. Hätten wir die drei Zähler nicht geholt, wäre unsere Lage im Kampf um den Klassenverbleib fast schon aussichtslos“, sagte Herrmann. tnf

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