Frankenthal Alo Altripp und seine Zeitgenossen

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Werke der großen Maler der jüngeren deutschen Kunst und insbesondere Vertreter der deutschen Nachkriegskunst stellt ein Darmstadter Sammler, der anonym bleiben will, für eine ungewöhnliche Ausstellung im Schloss Kleinniedesheim zur Verfügung: „Gegenstand und Abstraktion – Alo Altripp und Zeitgenossen“ vom 24. April bis 15. Mai.

Im Mittelpunkt stehen Gemälde des gebürtigen Altripers Alo Altripp. Dieser fand ab den 60er-Jahren zu einer ganz eigenen abstrakten Bildsprache. Sie löste die großen Formate seiner frühen Jahre ab und zeigt eine Verdichtung im kleineren Format. Sie schien ihm angemessen für ein meditatives Ausdruckswollen, das zugleich seine Geisteshaltung beschreibt, heißt es in einer Mitteilung der Veranstalter, des Rhein-Pfalz-Kreises und der Verbandsgemeinde Lambsheim-Heßheim. Zeitlebens habe Altripp eine innere Verwandtschaft empfunden zu Paul Klee, Lyonel Feininger, Alexej von Jawlensky, Ernst Wilhelm Nay und Edgar Ende, mit denen er zum Teil engen persönlichen und künstlerischen Austausch pflegte. Hinzu gesellen sich in der Schau Arbeiten des Feininger-Schülers Werner Gilles. K. O. Götz ist als Hauptvertreter des Informel und surrealer Lyriker dabei. Auch Rolf Müller-Landau, Mitbegründer der Pfälzischen Sezession. Arbeiten von Robert Preyer, der aus der Lithografie heraus seine Malerei entwickelte, sind zu sehen. Außerdem Thomas Schubert und Willy Weiglein, Mitbegründer der Gruppe Argo, die in den 60ern für die damalige Szene einen Aufbruch in die Moderne bedeutete. Und schließlich Theodor Werner, einer der bedeutendsten abstrakten Maler im Nachkriegsdeutschland. (rhp) Eröffnung Eine Vernissage zur Ausstellung „Gegenstand und Abstraktion – Alto Altripp und Zeitgenossen“ findet am Sonntag, 24. April, um 11 Uhr, im Schloss Kleinniedesheim statt.

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