Frankenthal Alexander Bappert zieht ins Viertelfinale ein

Koblenz. Nächster großer Erfolg für Alexander Bappert, Fecht-Talent der TG Frankenthal. Bei der Deutschen Meisterschaft der älteren Juniorenklasse in Koblenz schaffte er den Einzug ins Viertelfinale.

Über 200 Fechter aus den deutschen Landesverbänden reisten nach Koblenz, um sich in der Koblenzer ConLog-Arena um Medaillen und Meisterschaftsurkunden zu duellieren und den jeweiligen Deutschen Juniorenmeister zu ermitteln. Alexander Bappert hatte sich über seine Platzierung auf der Deutschen Junioren-Rangliste für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert und wollte zum Abschluss seiner überaus erfolgreichen Saison 2013/14 noch einmal ein deutliches Zeichen setzen. Von der Teilnahme an der Vorrunde befreit, traf er in der Direktausscheidung der besten 64 Fechter auf den Heidenheimer Sven Raffin. Bappert dominierte das Gefecht von Beginn an und zog mit einem deutlichen 15:5-Erfolg in die nächste Runde ein. Hier wartete mit dem aktuellen Deutschen A-Jugend-Meister Salvatore Marino (PSV Stuttgart) bereits ein harter Brocken. Bappert ließ jedoch keine Zweifel an seinem Siegeswillen aufkommen, zeigte hervorragende Aktionen und siegte überaus klar gegen seinen Nationalmannschaftskollegen mit 15:5. Im Achtelfinale gegen Dominik Schoppa (OFC Bonn), Fünfter der Deutschen Rangliste und Teilnehmer an den Junioren-Weltmeisterschaften, entwickelte sich ein ungemein spannendes Gefecht. Beim Stand von 12:12 gelang es Alexander Bappert, nervenstark die nächsten drei Treffer zum 15:12-Sieg zu setzen und den Einzug ins Viertelfinale zu schaffen. Auch hier zeigte er gegen den routinierten Björn-Erik Weiner (OFC Bonn), Kadetten-Europameister 2013, nochmals eine starke Leistung, musste sich aber mit 9:15 geschlagen geben. Der Lohn für den hervorragenden Auftritt war aber Rang acht. Als Kapitän der Startgemeinschaft Frankenthal/Alzey trat Alexander Bappert auch im Teamwettbewerb bei den Deutschen Meisterschaften an und führte die Mannschaft zu zwei Siegen gegen SC Berlin (45:37) und die CTG Koblenz (45:34). Gegen TB Burgsteinfurt und die Startgemeinschaft Weimar/Jena gab es zwei knappe Niederlagen, sodass das Team des Südwestdeutschen Fechtverbands in der Endabrechnung einen respektablen neunten Rang erreichte. Victoria Kühborth hatte sich aufgrund ihrer Spitzenposition auf der Südwestdeutschen Rangliste für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften im Damenflorett qualifiziert. In der Vorrunde der 87 Fechterinnen konnte sie sich bestens in Szene setzen und verließ in vier ihrer sechs Gefechte als Siegerin die Planche. Nach der Vorrunde auf Rang 36 geführt, hatte sich Victoria Kühborth damit ein Freilos für die erste Direktausscheidung erkämpft und musste erst in den Ausscheidungskämpfen der besten 64 Fechterinnen wieder ins Geschehen eingreifen. Doch hier kam sie mit dem Fechtstil ihrer Kontrahentin Johanna Völker (SC Berlin), die in den entscheidenden Momenten die bessere Spitze hatte, nicht zurecht und musste ihrer Gegnerin zum Sieg gratulieren. Dennoch ist der 40. Platz im Gesamtklassement bei den Deutschen Meisterschaften ein schöner Erfolg für Victoria Kühborth, die wie Bappert ebenfalls noch der jüngeren A-Jugend-Altersklasse angehört. (rhp)

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