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Dienstag, 13. März 2018 - 16:32 Uhr Drucken

Frankenthal-Ticker

Frankenthal: Diesel auf der Isenach

Öl auf Wasser: Entdeckt hatte die Verunreinigung – hier ein Symbolbild – am Montagmittag eine Joggerin. Archivfoto: DPA

Öl auf Wasser: Entdeckt hatte die Verunreinigung – hier ein Symbolbild – am Montagmittag eine Joggerin. Archivfoto: DPA

Ein Gemisch aus Diesel und Wasser ist nach Angaben des Polizeipräsidiums Rheinpfalz am Montagvormittag in Frankenthal von einem Firmengelände an der Mahlastraße in die Isenach geflossen und ist dabei trotz eilig installierter Ölsperren der Feuerwehr bis nach Bobenheim-Roxheim gelangt. Das Ausmaß der Umweltschäden ist noch nicht geklärt.

Containertanks ausgeleert



Zu dem Zwischenfall kam es den erst gestern veröffentlichten Informationen der Ermittlern zufolge am Vormittag, als zwei 31 und ein 22 Jahre alte Mitarbeiter eines Frachtspeditionsdienstes auf dem Gelände i alte Containertanks in einen Wasserauslaufschacht entleerten. Dieser Schacht führt offenbar direkt in die Isenach. Wie die Polizei mitteilte, seien die beiden Männer „irrig davon ausgegangen“, dass die Behälter nur Wasser enthielten.

Teile des Kraftstoffs seien bis Bobenheim-Roxheim getrieben



Den Ölfilm auf dem Gewässer hatte laut Feuerwehr Frankenthal am Montag gegen 11.40 Uhr eine Joggerin bei der Stadt gemeldet – an der Brücke über die Straße Am Kanal. Als sich die Beobachtung der Frau bestätigte, habe von dort aus die zunächst erfolglose Suche nach der Ursache für die Verschmutzung begonnen. Parallel seien drei Ölsperren aufgebaut worden: in Höhe des Ranneybrunnens sowie an den Brücken Im Forst und Petersauer Weg (Mörsch). Teile des Kraftstoffs seien bis Bobenheim-Roxheim getrieben, wo die dortige Wehr eine weitere Sperre einrichtete, wie Frankenthals Stadtfeuerwehrinspekteur Jürgen Speiser informierte. Die Ölsperren seien gestern kontrolliert worden, eine der drei aus Kunststoffschläuchen bestehenden Barrieren sei schon abgebaut.

Hubschrauber im Einsatz



Nach Speisers Angaben meldete sich dann am Montagnachmittag per Notruf ein „leitender Mitarbeiter“ der Firma, von deren Areal – wie sich dann herausstellte – das Diesel-Wasser-Gemisch in die Isenach gelangt war. Für die Suche nach dem Verursacher hatte die Polizei zwischenzeitlich sogar einen Hubschrauber im Einsatz. |örg

 

 

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