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Dienstag, 13. März 2018 - 18:54 Uhr Drucken

Frankenthal-Ticker

Frankenthal: Anmeldezahlen an Gymnasien klaffen stark auseinander

Am Karolinen-Gymnasium Frankenthal werden nach dem Sommer nur drei Eingangsklassen gebildet, am Albert-Einstein-Gymnasium neun. ARchivfoto: BOLTE

Am Karolinen-Gymnasium Frankenthal werden nach dem Sommer nur drei Eingangsklassen gebildet, am Albert-Einstein-Gymnasium neun. ARchivfoto: BOLTE

245 Jugendliche wollen dieses Jahr zum Albert-Einstein-Gymnasium (AEG), nur 81 zum Karolinen-Gymnasium (KG). Zum ersten Mal klafft die Schere bei der Anzahl der Neuzugänge an den beiden benachbarten Frankenthaler Gymnasien stark auseinander: Beim AEG gingen 66 Anmeldungen mehr ein als 2017, am KG hat sich die Anzahl der Neuzugänge mit einem Minus von 83 halbiert. Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) teilt auf Anfrage mit, dass sie dem Elternwunsch entsprechen will. Es bestehe zwar kein Rechtsanspruch auf eine bestimmte Schule, so eine Sprecherin. „Ist allerdings Platz vorhanden, werden alle Kinder an der angemeldeten Schule auch aufgenommen. Diese Möglichkeiten sind in Frankenthal gegeben.“ So wird es am AEG neun Eingangsklassen geben, am KG nur drei. Bis der seit Jahren angekündigte Erweiterungsbau des AEG steht und auch der gemeinsame Neubau von KG und Pfalzinstitut gebaut ist, werden derzeit Container für beide Schulen als Provisorium auf dem KG-Schulhof aufgestellt. KG-Direktor Christian Bayer sieht die Außenwirkung eines kritischen Leserbriefs vom November 2017, der ihm elitäres Denken vorwarf, als eine von mehreren Ursachen. Er betont: „Ich will nicht nur Akademikerkinder – das ist Quatsch. Wir bemühen uns um jedes einzelne Kind. Deshalb fühle ich mich so wohl am KG: Das ist eine Schule, wo man auch als Mensch ankommen darf.“ Er glaubt, dass die Vorwürfe auf fruchtbaren Boden fielen, da das KG ohnehin in der Bevölkerung als anspruchsvolle Schule galt.

|möt

 

 

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