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Montag, 22. Januar 2018 - 13:47 Uhr Drucken

Frankenthal-Ticker

Babymord-Prozess in Frankenthal: Verteidigung kritisiert Verhandlungsführung

Die Verteidigung hätte Zeugen gerne in einer anderen Reihenfolge befragt als die zuständige Kammer des Landgerichts. Archivfoto: Bolte

Die Verteidigung hätte Zeugen gerne in einer anderen Reihenfolge befragt als die zuständige Kammer des Landgerichts. Archivfoto: Bolte

Im zweiten Frankenthaler Prozess um den Tod der wenige Wochen alten Senna im Mai 2016 hat am Montagmorgen die Terminplanung und Verhandlungsführung der Kammer im Mittelpunkt eines juristischen Scharmützels gestanden. Alexander Klein, Verteidiger des wegen Mordes an seiner Tochter angeklagten 34-Jährigen, hatte beantragt, die geplante Vernehmung zweier Polizeibeamten abzusetzen und auf später zu verschieben.

Kammer lehnt Antrag ab



Sein Argument: Deren Aussage könnte das Bild des Gerichts vom wichtigsten Tatzeugen beeinflussen. Der Mann hatte sich zum Zeitpunkt in der Wohnung aufgehalten, als von deren Balkon der Säugling in die Tiefe stürzte und tödliche Verletzungen erlitt. Die Kammer lehnte Antrag und Widerspruch Kleins gegen ihre Entscheidung allerdings ab, die Zeugen wie geplant aufzurufen. |örg

 

 

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