Spiel der Woche
TSG Albisheim im Abstiegsduell mit der TSG Kerzenheim
Am Sonntag geht es auf dem Albisheimer Rasen um nicht weniger als um den Klassenverbleib in der B-Klasse Kaiserslautern-Donnersberg Nord. Um 15 Uhr erwartet die TSG Albisheim, Viertletzter in der Tabelle, den Vorletzten TSG Kerzenheim. Aktuell liegen sechs Punkte zwischen den Kontrahenten.
Für Jannik Nerschbach, den Trainer der TSG Albisheim, ist das Spiel am Sonntag der Auftakt zu den entscheidenden Wochen. In den nächsten drei Spielen geht es nämlich gegen die drei Mannschaften am Tabellenende, und da soll die Basis für den Klassenverbleib gelegt werden. „Das sind drei extrem wichtige Spiele gegen die direkte Konkurrenz. Wir wollen den Abstand zur roten Zone dabei möglichst ausbauen“, sagt er verständlicherweise, denn aktuell beträgt dieser Abstand gerade mal ein mickriges Pünktchen.
Für Kerzenheim geht es darum, mit einem Sieg den Abstand zum ASV Winnweiler II (5 Punkte) und Albisheim zu verkürzen, um damit die Chancen auf den Klassenverbleib am Leben zu halten.
TSG Albisheim mit personellen Problemen
Beide Mannschaften strotzten aktuell gerade nicht vor Selbstvertrauen. In den letzten sieben Spielen gelang der TSG Albisheim nur ein Sieg – der insgesamt fünfte. Der hatte es aber in sich. Wurde doch im Derby kein Geringerer als der Tabellenführer TuS Stetten mit 2:1 niedergerungen. Eine Woche später setzte es aber eine 0:6-Klatsche beim SV Imsbach und dann ein 1:3 beim TuS Dannenfels. Jannik Nerschbach macht dafür insbesondere die Personalsituation verantwortlich. „Uns fehlen eigentlich die ganze Zeit permanent sechs bis acht Stammspieler. Gegen Stetten waren wir mal gut besetzt und konnten dagegenhalten. In Imsbach war es schon wieder ganz anders.“
TSG Kerzenheim will aus der roten Zone raus
Die Kerzenheimer hatten bis zum vergangenen Spieltag erst einen Sieg auf ihrem Konto. Mit einem 3:1-Heimsieg gegen Winnweiler II folgte der zweite. Und nicht nur daraus zieht Kerzenheims Trainer Marc Heinrich, der am Sonntag noch in Urlaub weilt und nicht dabei sein kann, Hoffnung. „Auch beim 2:2 gegen Imsbach und selbst bei der Niederlage in Gauersheim haben wir gezeigt, dass wir mithalten können. In den letzten Spielen waren wir viel wacher und haben unsere Vorgaben auch auf den Platz bringen können. Das macht mich schon zuversichtlich, dass wir aus der roten Zone noch rauskommen“, erklärt Heinrich.
Sollte das Duell ähnlich verlaufen wie das Hinspiel, dann können sich die Zuschauer auf einiges gefasst machen. Die Partie in Kerzenheim verlief ziemlich turbulent: mit einer Roten Karte schon nach 21 Minuten, wechselnden Führungen und drei Toren - darunter zwei Elfmeter - in den letzten fünf Minuten. Am Ende stand dann ein spektakuläres 5:5.