Westpfalz Sicher durch die Fasnachtszeit: Das rät die Polizei
Die Fasnachtszeit ist spätestens mit der Altweiberfasnacht in den Endspurt gestartet. Die Polizei gibt Tipps, was es an den närrischen Tagen zu beachten gilt. Um sicher durch die „heiße Phase“ der fünften Jahreszeit zu kommen, empfiehlt die Polizei, das Auto stehen zu lassen und – wo möglich – die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Dann sei der Führerschein auch bei Alkoholkonsum nicht in Gefahr. Vorsicht ist auch beim Radfahrern angesagt: Wer alkoholisiert mit dem Rad unterwegs ist, riskiert ab 1,6 Promille, den Führerschein zu verlieren.
Wer unterwegs ist, sollte zudem auf seine Wertsachen achten. „Taschendiebe lieben große Menschenmengen“, warnen die Beamten. „Tragen Sie deshalb wertvolle Gegenstände am besten nah am Körper“, lautet der nächste Tipp. Besondere Vorsicht ist bei Getränken empfohlen. Diese sollten nie unbeaufsichtigt irgendwo stehen. „Die Gefahr von K.o.-Tropfen ist nicht zu unterschätzen. Die Tropfen sind farblos, geruchlos und geschmacklos“, warnt die Polizei. Wer das Gefühl hat, es sei ihm etwas ins Getränk gemischt worden, und wer Übelkeit verspüre, solle sich Hilfe holen: „Bleiben Sie nicht allein irgendwo sitzen“, heißt es weiter.
Wer kostümiert ins Auto steige, müsse ebenfalls auf gewisse Dinge achten, ergänzt die Polizei. So dürfe das Gesicht laut Straßenverkehrsordnung nicht derart verhüllt oder verdeckt werden, dass man nicht mehr erkennbar ist. Auch mit Blick auf den eigenen Schutz sei es ratsam, während der Fahrt den Teil der Kostümierung abzulegen, der das Sichtfeld einschränken könnte, beispielsweise Perücken, Hüte oder Clownsnasen.