Donnersbergkreis Remis im Vier-Stunden-Schlager

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Rockenhausen. Doppelter Ersatz, Krankheiten, ein Totalausfall: Dass die TTF Rockenhausen dem bestbesetzten TV Alsenborn ein 8:8 abrangen, ist die Überraschung der Woche. In einem Vier-Stunden-Schlager bot der TVA, immerhin einer von drei Meisterkandidaten der Bezirksliga Westpfalz Nord, nicht sein bestes Tischtennis – und die TTF waren hellwach. Getrübt wurde die Stimmung bei Rockenhausen durch einen Entschluss von Günther Rutz.

TTC WinnweilerPost SG Kaiserslautern II 9:1.

So schnell, so einfach geht’s. Zwei Doppelsiege im Fünften, und schon läuft die Partie gegen eine eigentlich immer gefährliche Post wie geschmiert. „Das hätte am Anfang auch anders aussehen können. Wenn’s blöd kommt, liegen wir 0:3 zurück“, sagte TTC-Mannschaftsführer Günter Haag, der wegen einer Blessur aus der Vorwoche aussetzte. Eine Marke: Nur drei Sätze gaben die Winnweilerer in der Einzelrunde ab. Carsten Wiegand düpierte den grippal angeschlagenen Marc Schlegler deutlich 3:0, er und Björn Böttger fertigten auch Conrad Spanaus problemlos ab. Lauterns Matthias Linder, vor Jahren mal beim TTC, hatte ebenso kaum Zugriff – als Abwehrspezialist ist die enge TTC-Arena Gift für ihn. „Die Post hat sich nie hängen lassen, sich reingebissen“, bilanzierte Haag. Der TTC ist nicht zu stoppen. Der Titeltraum geht weiter. Punkte TTC: Lars Haag/Willems, Böttger/Pfannenstein, Wiegand (2), Böttger, Lars Haag, Willems, Barkowski, Pfannenstein. TTF RockenhausenTV Alsenborn 8:8. Michael Nehm saß gegen 0.30 Uhr ausgelaugt in der Kabine. „Das war pur durchgekämpft, der reine Wille. Von jedem“, sagte er. Als sein Team eine Stunde zuvor 6:7 hinten lag, schien es wie immer. Wieder hatten die TTF einen Favoriten geärgert, wieder sah es aber nach einer Pleite aus. Dann schlugen die Minuten der Ersatzspieler – nachdem sich Daniel Heintz unter der Woche schwer mit dem Rad hingelegt hatte. Markus Harz, mit fantastischen Noppen-Blocks, drehte ein 1:2 gegen Wolfgang Ebelsheiser, Christofer Greß gar ein 0:2 gegen Mario Friedrich, den er mit Hustenanfällen aus dem Konzept brachte. 8:7. Einzig das Schlussdoppel Niclas Bauer/Günther Rutz verlor noch. „Wir haben der Ersten den Hintern gerettet“, scherzte Harz später. Blendend aufgelegt: Niclas Bauer. Wegen eines Infekts musste er sich zweimal übergeben, besiegte dennoch Anti-Top-Bär Andreas Schneider und Thorben Böckly. Neben sich stand TTF-Spitze Rutz, ohne Einzel. Er wird, genervt von seiner physischen Verfassung, vorerst keinen Schläger mehr anrühren. Punkte TTF: Rutz/Bauer, Nehm/Greß, Bauer (2), Nehm, Portz, Greß, Harz. (ppp)

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