Donnersbergkreis Planreife für Hornberg-Windräder

Der Bebauungsplan „Windpark Hornberg“ zur Ausweisung eines Sondergebietes für die Errichtung von drei Windrädern östlich der Gaugrehweilerer Ortslage hat nun die Planreife erlangt. Der Gemeinderat hat die während der Offenlage eingegangenen Stellungnahmen abgewägt und zugleich den Bebauungsplan als Satzung beschlossen. Der Windpark, zu dem eine vierte Anlage auf Sankt Albaner Gebiet gehört, soll Ende des Jahres in Betrieb genommen werden.

Der Rat hat die VG-Verwaltung beauftragt, den Bebauungsplan bei der Kreisverwaltung zur Genehmigung vorzulegen. Zuvor hatten sich die Ratsmitglieder mehr als zwei Stunden lang intensiv mit den Stellungnahmen der Behörden, der sonstigen Träger öffentlicher Belange und der Bürger beschäftigt. Diese waren in einer umfangreichen Abwägungsempfehlung zusammengefasst worden. Mit dem Bauleitplan sind die rechtlichen Voraussetzungen für den Bau der drei Windenergieanlagen des Typs GE 2.5 – 120 mit einer Nabenhöhe von 139 Meter, einem Rotordurchmesser von 120 Meter und einer Gesamthöhe von 199 Meter geschaffen. Jessica Würth von der Firma Juwi Energieprojekte GmbH berichtete, dass der Investor hoffe, kurzfristig die Genehmigung zur Errichtung der Anlagen am Hornberg zu erhalten. Der Bebauungsplan für das weitere geplante Windrad auf Gemarkung von Sankt Alban befinde sich in Aufstellung. Anfang Mai könnte dann mit dem Ausbau der Zuwegung begonnen werden, parallel dazu der Bau der Kabeltrasse zum neuen Juwi-Umspannwerk auf Alsenzer Gemarkung. Weiterhin hat der Rat im Zusammenhang mit dem Bebauungsplan „Windpark Hornberg Gaugrehweiler“ einen städtebaulichen Vertrag über die Durchführung von Kompensationsmaßnahmen durch den Investor beschlossen. Hierfür sollen gemäß dem naturschutzfachlichen Beitrag zum Bebauungsplan Grundstücke in den Gemarkungen Gaugrehweiler, Oberhausen und Bayerfeld-Steckweiler herangezogen werden. (bhs)

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