Handball
„Nordpfälzer Wölfe“ im Duell mit dem Spitzenreiter
Im letzten Heimspiel der Saison trifft die HR Göllheim/Eisenberg/Asselheim/Kindenheim auf den Tabellenführer SG Saulheim II. Für die Mannschaft von Spielertrainer Dimitri Kerber geht es noch um die Qualifikation für die eingleisige Verbandsliga in der kommenden Spielzeit. Anpfiff ist am Sonntag um 18 Uhr in der IGS-Halle Grünstadt.
Die Chance auf den fünften Platz wahren
Ein lockeres Schaulaufen wird es am vorletzten Spieltag nicht geben. Die Gäste aus Saulheim können schon mit einem Unentschieden die Meisterschaft klarmachen. Dies würden die „Nordpfälzer Wölfe“ schon allein aus eigenem Interesse gerne verhindern. Nur mit einem Sieg haben sie noch die Chance, den ersehnten fünften Platz, der für die Teilnahme an der neuen Verbandsliga berechtigt, zu erreichen. Unter Umständen kann aber auch der sechste Platz, den die HR nicht mehr verlieren kann, genügen. Denn Saulheim wird die zweite Mannschaft in der nächsten Saison nicht mehr melden. So könnten die Sechstplatzierten beider Verbandsliga den freien Platz untereinander ausspielen.
„Ich glaube, dass wir eine Chance haben werden, wenn wir uns nicht runterziehen lassen und wir auch in schlechten Phasen am Ball bleiben“, sieht Rückraumspieler Jahn Nitz sich und sein Team nicht chancenlos gegen den Tabellenführer, der bis auf ein Remis und eine Niederlage sämtliche Spiele gewonnen hat. Im Hinspiel zeigte die HR eine ordentliche Leistung, musste sich aber letztlich mit 31:34 geschlagen geben.
Vorbereiten werde sich die Mannschaft wie vor jedem anderen Spiel auch. Das bedeute Videoanalyse und die Vorgaben des Trainers verinnerlichen. „Wir haben schon gezeigt, dass wir auch guten Gegnern sehr gefährlich werden können. Den Willen, das Spiel zu gewinnen, werden wir aber definitiv benötigen“, meint der 26-Jährige, der bei 20 Einsätzen 34 Treffer erzielte.
„Nordpfälzer Wölfe“ mit Fitnessproblemen
Diesen Willen bringt er selbst meist mit, denn seine Stärke liegt in der Defensivarbeit. „Allerdings muss ich noch etwas an meiner Fitness arbeiten“, betont der in Hettenleidelheim lebende Garten- und Landschaftsgärtner. Generell ist der Fitnesszustand der Hauptkritikpunkt von Trainer Dimitri Kerber in den letzten Wochen gewesen und der Hauptgrund, weshalb die „Nordpfälzer Wölfe“ in der Schlussphase oft zahnlos waren und einige Punkte deshalb haben liegenlassen.
Während sich die HR-Frauen bereits in der Sommerpause befinden, hat die zweite Herrenmannschaft an diesem Wochenende spielfrei, ehe sie in einer Woche ihr letztes Rundenspiel vor sich hat.