Bischheim Nachtragshaushalt: Mehr Kita-Personal und weiterer Gemeindearbeiter

Immer mehr Kinder besuchen die Bischheimer Kita – damit wachsen auch die Personalkosten.
Immer mehr Kinder besuchen die Bischheimer Kita – damit wachsen auch die Personalkosten.

Der Bischheimer Kindergarten wächst – und mit ihm nicht nur die Anzahl der Kinder, sondern mehr wird auch das betreuende Personal. Das schlägt sich auch im Nachtragshaushalt nieder, den der Gemeinderat verabschiedet hat.

„Als ich vor zwei Jahren als Bürgermeister angefangen habe, hatten wir 52 Kinder und acht Personen, die sich um sie kümmerten. Jetzt starten wir in das neue Kindergartenjahr mit 80 Kindern sowie 20 Pädagogen und Betreuerinnen“, stellte Ortschef Michael Brack fest. Die Anpassung der Personalaufwendungen aufgrund des geänderten Stellenplans ist daher einer der Hauptposten, die einen Nachtragshaushalt notwendig machten.

Zudem ist ein weiterer Gemeindemitarbeiter eingestellt und ein Gelände als Ausgleichsfläche gekauft worden, was die Ausgabenseite verändert. Die Neuanschaffung von Spielgeräten und die Gewerbespülmaschine für den Kindergarten sind ebenfalls unabdingbare Ausgaben, die den erhöhten Jahresfehlbetrag erklären. Die Kita ist zwar eine Pflichtaufgabe der Gemeinde – dieser kommt sie und kommen auch die Ratsmitglieder aber gerne nach, die folglich den Nachtragshaushalt einstimmig angenommen haben.

„Wir sind zum Glück gut mit unserem Kita-Personal für unsere vier Gruppen aufgestellt und werden nach momentanem Stand voll besetzt nach den Ferien starten können“, atmete Brack auf. Wie es mit dem Neubau des Kindergartens weitergeht, wird in der September-Ratssitzung besprochen. Hier muss der Neubau unter den aktuellen Anforderungen des Hochwasserschutzkonzepts geplant werden.

Weiteres Thema

Gibt es gar keine Kerwe, eine „Kerwe light“ oder ein anderes Gemeindefest? Diese Fragen werden noch diskutiert. Dazu treffen sich alle beteiligten Vereine und Gruppierungen am 26. Juli mit Ortschef und Rat.

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