Donnersbergkreis Kultur kompakt: Kunstausstellung zum Jubiläum

Zum 40. Jubiläum der Nordpfalz-Galerie findet im Historischen Rathaus von Alsenz im Ratssaal eine Sonderausstellung statt. Sie trägt den Titel „Künstler der Galerie“. Gezeigt werden laut einer Mitteilung des Historischen Vereins der Nordpfalz künstlerische Arbeiten, die im Laufe der vier Jahrzehnte in den Besitz der Galerie gelangt sind. Vertreten sind Künstler aus der Region, aus dem Raum Kaiserslautern und Bad Kreuznach, aber auch aus Mainz, München, Frankfurt und sogar aus China, wie der Historische Verein weiter mitteilt. Die Arbeiten repräsentieren eine breite Vielfalt an Motiven und Techniken bis hin zu Computergrafik. Die Ausstellung wird später umziehen in die Galerie des Steinhauermuseums. Angekündigt wird zudem für 17. Juni ein Fest mit Kaffee und Kuchen in den Arkaden des Historischen Rathauses – das seinerseits in diesem Jahr ein Jubiläum hat: Es ist 440 Jahre alt, laut einer Inschrift an der Ostseite wurde es 1578 errichtet. Es ist damit das zweitälteste datierte Fachwerkhaus der Pfalz. Ab 14 Uhr ist an diesem 17. Juni auch die genannte Ausstellung geöffnet, ebenso die Nordpfalzgalerie mit ihren Pesönlichkeitsbildern aus neun Jahrhunderten. «EBERTSHEIM.»Politisches Kino steht am Freitag, 19 Uhr, in der Alten Papierfabrik in Ebertsheim auf dem Programm. Die örtliche Bildungsinitiative und Kulturinitiative Alte Papierfabrik zeigt in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Rheinland-Pfalz den französischen Film „Ein Dorf sieht Schwarz“. Die Geschichte spielt 1975 in Frankreich: Seyolo Zantoko ist Arzt und stammt aus dem Kongo. Als er einen Job in einem kleinen Kaff in Nordfrankreich angeboten bekommt, beschließt er, mit seiner Familie umzuziehen. Sie erwarten Pariser Stadtleben, treffen aber auf Dorfbewohner, die zum ersten Mal in ihrem Leben einem afrikanischen Arzt begegnen und alles tun, um den „Exoten“ das Leben schwer zu machen. Eintritt frei.