Donnersbergkreis Kommentar: Ebenbürtig besetzt

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Das 5:9 der TTC-Herren beim

TV Alsenborn war eine Panne.

Nicht mehr. Sie haben alle

Trümpfe in der Hand.

Irgendwann reißt jede Serie. Früher oder später. Es waren die ersten Punkte, die der TTC Winnweiler am Samstag versemmelte, nach sechs Siegen am Stück. Ein Ausrutscher zur ungünstigen Zeit. Aber noch lange kein Symptom für eine sich anbahnende „Trockenperiode“. Das berauschende 9:6 gegen Gigant TTV Siegelbach eine Woche vorher signalisierte: Der TTC ist die Nummer eins der Herren-Bezirksliga Westpfalz Nord. Nicht überdeutlich, doch mit der Nuance Vorsprung, die den Aufstieg bringen sollte. Die drei Transfers schlugen ein, kein anderes Spitzenteam ist derart ebenbürtig besetzt. Fast alle Sechs agieren auf einem Level, niemand fällt ab. Ein großes Plus! Heute, 20 Uhr, geht der TTC, gerade in seiner engen, gedämpften Halle, als Favorit ins Spiel gegen die TTF Rockenhausen. Kein alltägliches Liga-Duell. Ein Derby, in das auch andere Komponenten als die Spielstärke einfließen. Das will keiner verlieren! „Das dürfen wir nicht leicht nehmen“, unterstreicht TTC-Kapitän Günter Haag. „Da ist immer ordentlich Brisanz drin.“ Die Rollen sind verteilt: Vielleicht sorgte die erste Pleite in Alsenborn für einen Ticken Wut im Bauch der Winnweilerer, dazu fehlt bei den TTF der zuletzt überragende Michael Kuntz.

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