Donnersbergkreis Kaiserslautern: Mehrsprachigkeit über Grenzen hinweg fördern

Nach Vorstellungen der Ministerpräsidentin Malu Dreyer und des Wissenschaftsministers Konrad Wolf soll die Universität der Großregion – zu der auch die Technische Universität (TU) Kaiserslautern gehört – „Europäische Universität“ werden. Damit greift Dreyer einen Vorschlag des französischen Präsidenten Emmanuel Macron auf, ein europäisches Universitätsnetzwerk mit 20 europäischen Universitäten bis 2024 zu errichten. „Rheinland-Pfalz ist ein Grenzland mitten in Europa. Unsere Universitäten Kaiserslautern und Trier in der Großregion Saar-Lor-Lux- Rheinland-Pfalz-Wallonie gehören bereits seit 2008 zum Zusammenschluss von sechs Universitäten. Sie sind ein idealer Startpunkt, um eine eng verbundene europäische Universität im Herzen Europas zu gründen“, so Dreyer. Die sogenannte Universität der Großregion wurde 2008 gegründet, sie umfasst vier Länder und sechs Universitäten: die Université de Liege, die Université du Luxembourg, Université de Lorraine, die Universität des Saarlandes sowie die Universitäten in Trier und Kaiserslautern. Mehr als 135.000 Studierende sind in den sechs Hochschulen eingeschrieben. Lehrsprachen sind Deutsch, Französisch und Englisch. 7500 Promovierende und über 10.000 Dozierende und Forscher sind in den verbundenen Einrichtungen vertreten. Es werden bereits 18 integrierte, mehrsprachige Studiengänge angeboten. Die Großregions-Uni, die über zwei zentrale Geschäftsstellen in Metz und Saarbrücken verfügt, soll Mehrsprachigkeit im Grenzgebiet fördern und auf den Arbeitsmarkt der Großregion vorbereiten. Ein 50-Jähriger hat sich am Sonntagabend in der Albert-Schweitzer-Straße hinters Steuer eines fremden Autos gesetzt, ist losgefahren und hat einen Unfall verursacht. Die auf der Rückbank des Wagens sitzende Frau machte durch lautes Schreien auf sich aufmerksam. Der 50-jährige Mann hatte am frühen Abend einen Autofahrer beobachtet, der seinen Wagen mit laufendem Motor und unverschlossen abstellte, schildert die Polizei den ungewöhnlichen Vorgang. Der Autofahrer stieg aus und ging weg, wohl um jemanden abzuholen. Währenddessen entschloss sich der 50-Jährige dazu, in den Wagen einzusteigen und eine Spritztour zu unternehmen. Gedacht, getan: Er stieg ein, gab Gas – und krachte unmittelbar gegen einen vor ihm parkenden Wagen. Nicht bemerkt hatte der 50-Jährige die auf der Rückbank wartende Mitfahrerin des Fahrzeughalters. Sie fing zu schreien an. Der Halter des Wagens hörte die Rufe, eilte zurück und verständigte die Polizei. Wie sich herausstellte, befindet sich der 50-Jährige in stationärer psychiatrischer Behandlung. Er durfte die Klinik am Sonntag für einen Spaziergang verlassen.