Donnersbergkreis Kaiserslautern: Body-Cams für Westpfalz-Polizisten

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Mit Kameras und Anlaufstellen für Beschwerden will die Polizei bei den Fasnachtsumzügen in der Westpfalz für einen friedlichen Verlauf sorgen. Vorgesehen ist unter anderem, dass bei den Narrentreffen in Dahn (7. Februar) sowie in Zweibrücken und Ramstein-Miesenbach (beide 9. Februar) Beamte mit Körperkameras („Body-Cams“) unterwegs sind. Außerdem werden an diversen Punkten der Umzugsstrecken stationäre Videokameras eingesetzt, wie das Polizeipräsidium Westpfalz mitteilte. Die Planungen sehen ferner vor, dass bei den Umzügen „ausreichend viele Polizistinnen und Polizisten“ als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. (lrs) Ein angetrunkener Autofahrer hat sich mit der Polizei eine einstündige Verfolgungsjagd durch mehrere Orte im Kreis Kaiserslautern geliefert. Beamten wollten den 51-Jährigen am Montagnachmittag in Sulzbachtal kontrollieren, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Als der Mann die Funkstreife bemerkte, trat er jedoch aufs Gas und floh mit hoher Geschwindigkeit. Die Polizei nahm die Verfolgung auf und entdeckte ihn kurz darauf in Mackenbach, woraufhin der Mann erneut „mit rücksichtsloser Fahrweise“ das Weite suchte. In Katzweiler wurde er festgenommen. Der 51-Jährige hatte keinen Führerschein bei sich. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,37 Promille. Bei seiner Flucht beschädigte er drei Autos. Menschen verletzten sich nicht. Mitten auf der Tanzfläche hat, wie die Polizei mitteilte, ein Mann am Sonntag einem anderen Gast eine Tracht Prügel verpasst. Das 22 Jahre alte Opfer musste ins Westpfalz-Klinikum eingeliefert werden. Wie die Polizei mitteilt, war der 20-jährige Angreifer beim Besuch einer Diskothek im Stadtgebiet „auf Krawall gebürstet“. Nach kurzem Streit habe er gegen 5 Uhr in der Früh auf der Tanzfläche einem 20-Jährigen brutal zwei Schläge ins Gesicht verpasst. Dem Schläger gelang die Flucht, ehe die Polizei eintraf. Allerdings erschien er nur eine halbe Stunde später aus eigenem Antrieb auf der Wache, um Strafanzeige zu erstatten. Den Beamten gegenüber behauptete er, ihm sei sein Smartphone gestohlen worden. Allerdings erkannten die Beamten den Mann als den mutmaßlichen Schläger. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Was das angeblich geraubte Handy anbetrifft, so gab der 20-Jährige zu, dass er es wohl auf der Tanzfläche verloren habe. (cha)

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