Handball
Im Endspurt gelingt den „Nordpfälzer Wölfinnen“ die Revanche
Die Herren der Handball-Region (HR) Göllheim/Eisenberg/Asselheim/Kindenheim verloren in der Oberliga Pfalz am Sonntagabend gegen die HSG Landau/Land mit 34:38 (13:19). Dem Frauenteam ist gegen den TV Kirrweiler dagegen die Revanche geglückt. Nach einem turbulenten Spiel siegten sie mit 31:28 (15:16).
Im Hinspiel kassierten die „Nordpfälzer Wölfinnen“ genauso viele Gegentreffer wie am Sonntag. Allerdings trafen sie nun 31-mal, während es in Kirrweiler nur 14 eigene Treffer zu bejubeln gab. „Unsere Angriffsleistung war richtig gut – auch weil wir kaum technische Fehler gemacht haben“, lobt HR-Trainer Daniel Griebe sein Team. Das Spiel war lange ausgeglichen. Die Führung wechselte hin und her. Allerdings sah es zehn Minuten vor dem Schlusspfiff nicht nach einem Erfolg der HR aus. 23:26 zeigte die Anzeigetafel in Eisenberg. Dass es dennoch für einen doppelten Punktgewinn reichte, begründete Griebe so: „Wir konnten in der Schlussphase mit derselben Aufstellung spielen, wie wir auch begonnen haben.“
Clever gespielt und verdient gewonnen
Griebe wechselte im Spielverlauf munter durch und konnte damit Ressourcen für den Endspurt schonen. Mit zehn Treffern stach Myra Daneke aus einer starken Mannschaftsleistung hervor. „Besonders in den spielentscheidenden Phasen hat Myra mit ihren Eins-zu-eins-Situationen einen Riesenmehrwert gebracht“, lobte Griebe seine beste Torschützin an diesem Nachmittag und ergänzte: „Die Mädels haben wirklich clever gespielt. Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung.“ Bevor Ende März die letzten beiden Saisonspiele bevorstehen, hat die Griebe-Sieben nun einen ganzen Monat Pause.
„Wölfe“ erwischen keinen guten Tag
72 Tore in 60 Minuten sahen die Zuschauer beim Spiel der „Nordpfälzer Wölfe“ gegen die HSG Landau/Land. Bei 38 Gegentreffern ist deutlich zu erkennen, wo die Gründe für die Niederlage zu suchen sind. „34 Treffer zu erzielen ist gut, aber in der Abwehr haben wir leider keinen guten Tag erwischt“, fasst Co-Trainer René Bessai das Spiel zusammen. Besonders über die Außenpositionen kamen die Gäste zu leichten Toren. In der Abwehr wurde zu früh ausgeholfen, sodass ein Landauer Spieler immer frei war. Auch die Torhüter erwischten diesmal nicht ihren besten Tag. So lief die HR immer einem Rückstand hinterher. Denn es dauerte, bis der Angriff rund lief.
„Gerade am Anfang hatten wir zu viele einfache Ballverluste, was zum Rückstand geführt hat“, analysierte Bessai. Nach dem 13:19-Pausenrückstand spielte die Mannschaft des scheidenden Trainers Johannes Finck einen guten Handball. Angetrieben vom starken Anton Neiß holten die immer noch ersatzgeschwächten „Wölfe“ Tor um Tor auf und konnten acht Minuten vor dem Ende durch Samuel Boger auf 29:32 verkürzen. Die Gäste nahmen eine Auszeit und konnten in den folgenden Minuten das Spiel für sich entscheiden.
Nach der Faschingspause gegen die Tiger
Die junge HR-Truppe hat dennoch auch in diesem Spiel gezeigt, dass sie mithalten kann. Mit einer besseren Abwehrleistung wäre auch ein Punktgewinn möglich gewesen. Daran können die „Wölfe“ in der Faschingspause üben, ehe die Runde am 9. März mit einem Heimspiel gegen die zweite Mannschaft der Südpfalz Tiger weitergeht.
So spielten sie
HR-Frauen: Hitschel, Walter; Daneke 10, Klag 8/5, Setzer 4, Schwarz 3, Wrobbel 2, Seibert 2, Kohlmann 1, Geiger 1, Griebe, Milena Dietz, Alissa Dietz, Eibel.
HR-Herren: Steinmetz, Griebe; Neiß 11/3, Heinz 7/4, Samuel Boger 6, Kerber 6, Dhom 2, Burton 1, Nitz 1, Seibert, Junghanß, Schlepütz.