Handball RHEINPFALZ Plus Artikel HR-Teams: Gleicher Gegner, unterschiedliche Vorzeichen

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Alexander Drude ist angeschlagen, sein Einsatz gegen die SG Lambsheim/Frankenthal fraglich. Besonders für das Konterspiel ist der Nordpfälzer Wolf wichtig für sein Team.

Die Pfalzliga-Damen der HR Göllheim/Eisenberg/Asselheim/Kindenheim treten am Sonntag um 15.30 Uhr in Lambsheim gegen die gastgebende SG Lambsheim/Frankenthal an. Gegen das Schlusslicht soll ein Sieg her. Ungleich schwieriger dürfte die Aufgabe der Herren an selber Stelle um 17.30 Uhr werden – im Spitzenspiel treffen sie auf den A-Klasse-Tabellenführer.

19:3 Punkte hat die SG Lambsheim/Frankenthal als Spitzenreiter der A-Klasse bisher sammeln können und dabei erst einmal den Platz als Verlierer verlassen – und zwar im Hinspiel gegen die Nordpfälzer Wölfe. Trainer Johannes Finck und seine Mannschaft hätten sicherlich nichts gegen einen weiteren Sieg im Spitzenspiel Erster gegen Zweiter. „Ein Sieg wäre auf unserem Weg, die Qualifikation für die neue Bezirksliga zu sichern, sehr wichtig“, betont Finck. Bei der individuellen Klasse der Gastgeber brauchen die Wölfe aber einen guten Tag, um diese Aufgabe zu meistern. Mit Alexander Drude und Erek Heinz sind jedoch zwei Stützpunkte der Mannschaft angeschlagen. Ihr Einsatz ist fraglich. Während Drude besonders für das Konterspiel von enormer Bedeutung ist, würde mit Heinz ein Allrounder ausfallen.

„Erek hat in der Abwehr und im Angriff einen riesigen Schritt nach vorne gemacht. Er hat seine individuelle Stärke perfekt in das Mannschaftsspiel einbinden können“, beschreibt Finck den Rückraumspieler. Sicher ausfallen wird dagegen Nachwuchsspieler Magnus Dhom, der in dieser Saison besonders durch sein starkes Defensivverhalten auf sich aufmerksam gemacht hat. „Dadurch müssen wir auf jeden Fall unsere Abwehr umbauen. Aber egal, wer letztlich spielen kann, wir freuen uns auf dieses Spiel gegen eine gute, eingespielte Mannschaft“, sagt Finck.

Kader coronabedingt ausgedünnt

Vergangene Woche mussten die Nordpfälzer Wölfinnen ihr Spiel in Hauenstein coronabedingt absagen. Wenn es diesmal keine kurzfristige Spielabsage gibt, heißt der Gegner nun Lambsheim/Frankenthal. Das Hinspiel hat die HR mit sechs Toren Differenz gewinnen können. Die Vorderpfälzerinnen stehen mit nur einem Zähler auf der Habenseite auf dem letzten Platz der Pfalzliga und müssen langsam anfangen zu punkten. Aufgrund der Ausgangssituation ist es wenig verwunderlich, dass Coach Björn Dinger sagt: „Wir wollen das Spiel gewinnen und mit zwei Punkten wieder nach Hause fahren.“

Dass das mit einem durch die Coronaproblematik ausgedünnten Kader gelingen muss, will Dinger nicht als Alibi gelten lassen. „Dann müssen die verbleibenden Spielerinnen gut spielen“, sagt Dinger pragmatisch. Maximal zehn Spielerinnen werden wohl im Wolfstrikot auflaufen können. Dennoch sind die Anforderungen an die Rumpftruppe klar formuliert: „Wir brauchen eine gute Deckung, aus der wir in den Gegenstoß gehen können. Darüber hinaus wünsche ich mir ein ähnlich schnelles Spiel wie bei unserem Sieg gegen Dudenhofen/Schifferstadt“, umreißt Dinger seinen Matchplan. Mit einem Erfolg hätte die HR erstmals seit November 2021 ein ausgeglichenes Punktekonto.

Die zweite Damenmannschaft ist an diesem Wochenende erneut nicht im Einsatz.

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