Donnersbergkreis
Herausforderungen für die Arbeitsagentur: So ist die Lage im Donnersbergkreis
„Das verarbeitende Gewerbe ist die deutlich größte Branche im Donnersbergkreis“, sagt der Leiter der Agentur für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens, Peter Weißler, mit Blick auf die Zahlen des Arbeitsmarktes. Etwas mehr als 22.000 Menschen stehen rund um den Donnersberg insgesamt in Lohn und Brot, etwas mehr als Viertel (rund 6200) haben einen sozialversicherungspflichtigen Job im verarbeitenden Gewerbe. Dominant sind dabei die beiden Arbeitgeber Adient in Rockenhausen und Borg Warner in Kirchheimbolanden. Allerdings, so Weißler, fallen in der Branche auch viele Arbeitsplätze weg, so sank die Anzahl im vergangenen Jahr um rund 254. Auf Platz zwei des Rankings der Arbeitsplätze in der Region nach Branchen geordnet kommen Gesundheits- und Sozialwesen (rund 4200) sowie der Handel (knapp 2200). Zeitarbeit spielt im Donnersbergkreis derzeit keine Rolle.
Die Demografie macht auch vor dem Donnersbergkreis nicht Halt, „die Herausforderung ist sogar ein bisschen größer“, sagt Weißler. Etwas mehr als ein Viertel der im Donnersbergkreis Arbeitenden ist älter als 55 Jahre (rund 6200), geht also binnen zehn Jahren in den Ruhestand.
Die besten Chancen auf einen Arbeitsplatz bieten derzeit gleich drei Branchen: die Logistikbranche sowie Berufe in der Fertigung. Hier sind jeweils über 100 offene Stellen bei der Agentur für Arbeit gemeldet. Arbeitslose zählte die Agentur im Dezember 2023 knapp 2200, die Anzahl blieb über das vergangene Jahr weitgehend konstant.
