Donnersbergkreis Heimdefensive zu löchrig

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ALBISHEIM. Eindeutige Angelegenheit: Mit 1:5 (1:3) fertigte TuS Steinbach gestern die TSG Albisheim in der B-Klasse Kaiserslautern-Donnersberg Nord ab. Bei herrlichem Wetter erwies sich die Heimdefensive zu löchrig. Mit drei beziehungsweise zwei Toren avancierten Blerim Spahiu und Artur Altergott zu Matchwinnern.

Roland Eifler war enttäuscht. Enttäuscht darüber, dass seine Mannschaft nicht die Leistung der letzten Wochen bestätigen konnte. „Viele Spieler von uns waren heute irgendwie nicht bei der Sache. Der Sieg für Steinbach ist mehr als verdient“, so der Coach der TSG Albisheim. Seine erst in der Winterpause installierte Viererkette funktionierte kein bisschen. Ein unentschlossener Mix zwischen Mann- und Raumdeckung bot den Gästen von Beginn an viel Platz. Dennoch ging seine Elf mit der ersten nennenswerten Aktion des Spiels in Führung. Einen Eckball von Viktor Kautz köpfte Kapitän Sven-Gabor Zimmer im Zentrum frei stehend zum 1:0 ein (9. Min). Es war die erste und letzte gelungene Aktion des TSG-Stürmers. Der einstige Torschützenkönig der C-Klasse vergab im zweiten Durchgang mehrmals aus aussichtsreicher Position, ließ Zielstrebigkeit und Kaltschnäuzigkeit vermissen. In Szene gesetzt wurde er durch lange Bälle von Viktor Kautz, der gefährliche Standards schlug. Dies blieb Albisheims einzige Waffe. Pech hatte die Heimelf, dass die Ex-Bundesligaspielerin und gestrige Schiedsrichterin Sabine Forster ein Handspiel von TuS-Akteur Danny Stock im eigenen Strafraum übersah (38.). Zu diesem Zeitpunkt hatten die Steinbacher das Spiel schon lange an sich gerissen und gedreht. Nur zwei Minuten nach dem 1:0 glich Blerim Spahiu nach Vorlage von Sebastian Walther mit schönem Schlenzer aus 15 Metern ins linke Eck aus. Wenig später foulte Viktor Kautz Walther im Strafraum, Spahiu schoss den Elfmeter ohne Zug und Präzision in die Mitte. Leichte Beute für Albisheims besten Spieler Kevin Krähe. Das 1:2 resultierte aus einem schönen Spielzug über Kevin Geib, Walther und Altergott, der das Leder zur Führung über die Linie bugsierte (20.). Kurz vor der Halbzeit zeigte Spahiu eine weitere Kostprobe seines starken linken Fußes. Ein Freistoß aus gut 20 Metern schlenzte er gefühlvoll zum 1:3-Pausenstand über die Mauer. Das vorentscheidende 1:4 ging wieder auf das Konto von Altergott, der nach Pass von Patrick Ruth erneut mutterseelenallein ins lange Eck traf (51.). Den Schlusspunkt setzte Spahiu – sein dritter Streich (77.). Die Entstehung war fast eine Kopie des vorherigen Steinbacher Treffers. Weil Zimmer die wenigen, aber guten Chancen nicht nutzte, wurde es eine einseitige Partie. Im Zentrum führte Steinbachs Spielgestalter Sebastian Walther Regie. Schade, dass der talentierte 21-Jährige keinen Ehrgeiz besitzt, sich bei seinem Heimatverein Winnweiler in der Landesliga zu behaupten. Im Sommer wechselte er zum TuS. „Wir haben heute tolle Spielzüge drin gehabt. Endlich haben wir mal wieder befreit aufgespielt und die Bremse der letzten Wochen gelöst“, zeigte sich Spielertrainer Lars Igel, der wegen Bronchitis pausierte, sehr zufrieden mit der Leistung seines Teams. „Einzig bei den Standards haben wir geschlafen. Da waren wir körperlich nicht so präsent. Wir schielen nicht nach oben. Das bringt auch nichts. Wir wollen die restlichen Spiele erfolgreich bestreiten und dann sehen was dabei rauskommt.“

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