Bayerfeld-Steckweiler Gemeinderatswahl: Wieso in der Ergebnisliste viele Namen doppelt standen
Das Wichtigste vorweg: Die acht Personen, die laut unserer Übersicht vom Mittwoch den Einzug in den Gemeinderat Bayerfeld-Steckweiler geschafft haben, sind korrekt. Nicht richtig waren allerdings die Stimmenzahl und in einigen Fällen auch die Platzierung der Gewählten. Dabei sind zwei Faktoren zusammengekommen: Erstens gibt es in Bayerfeld-Steckweiler zwei Wahllokale – eines im Ort selbst, das andere auf dem zur Gemeinde gehörenden Schmalfelderhof. Zweiter Grund: Die erstmals eingesetzte Software, mit der die Ergebnisse der beiden getrennt am PC erfassten Bezirke hätten summiert werden sollen, hat sich als sehr zickig erwiesen. Und der Teufel steckt nun mal im Detail.
Hier war der Teufel – so zumindest die erste Vermutung der VG-Verwaltung Nordpfälzer Land – in den meisten Fällen ein Komma. Im einen Wahllokal wurde etwa der Erstplatzierte als „Waigel, Udo“ mit 84 Stimmen, im anderen als „Waigel Udo“ (ohne Komma) mit 23 Stimmen eingegeben. Deshalb tauchte er zweimal in der Liste auf, obwohl er tatsächlich 107 Stimmen erhalten hat. Analog dazu Reiner Steitz 102 statt 61, Cornelia Preis 81 (58), Fritz Müller 80 (45), Rainer Keiper 72 (49), Andreas Büttner 71 (61), Michaela Kinkel 52 (45) und Karl-Heinz Kinkel 49 (42). Alles halb so wild – an der Zusammensetzung des Rates ändert sich nichts.
Den Stein ins Rollen gebracht hatte übrigens Rainer Keiper: Der meldete sich bei der RHEINPFALZ und wies neben den fehlerhaften Stimmen darauf hin, dass sein Name falsch geschrieben sei: Kaiper statt Keiper. Aber auch die richtige Schreibweise hätte ihn nicht vor dem Fauxpas bewahrt: Sie wissen schon, das Komma! kra