Kirchheimbolanden RHEINPFALZ Plus Artikel Gartenkolumne: Der Garten im Sommer – Ein strohtrockenes Bild des Jammers

Sommerzeit bedeutet in diesem Jahr Trockenzeit im Garten.
Sommerzeit bedeutet in diesem Jahr Trockenzeit im Garten.

Der Kampf mit der Trockenheit beschäftigt Jeannette Anthes in ihrer Gartenkolumne „Tipps aus Bullerbü“. Was können Hobbygärtner tun, wenn der Regen ausbleibt?

Endlich angekommen in diesem (Garten-)Sommer! Das hat uns nicht nur das Hitze-Intermezzo der vergangenen Woche gezeigt. Mein sommerliches Gartenglück ist in diesem Jahr allerdings deutlich geschmälert. Die enorme Trockenheit hat die Gärten im Griff. Nennenswerter Niederschlag ist seit Wochen Fehlanzeige. Entsprechend sieht auch mein „Bullerbü“ in Kirchheimbolanden aus: ein strohtrockenes Bild des Jammers.

Dabei war der Start erstmal gar nicht so schlecht. Im Mai habe ich noch auf ein richtig gutes Gartenjahr gehofft. Es gab zunächst ein üppiges „Blühfest“ – und jetzt folgte der krasse Absturz. Mit diesem Erleben stehe ich natürlich bei Weitem nicht alleine da. Wir müssen uns wohl allgemein darauf einstellen, unsere Gärten dauerhaft an Trockenheit oder sogar längere Dürrephasen anzupassen. Was das nun konkret auch für mein Bullerbü bedeutet? Dazu werde ich mir Expertenrat von einem Gärtner einholen. Welche „Trockenhelden“ unter den einheimischen Pflanzen gibt es?

Die „Gallischen Dörfer“ der Gartenpflanzen

Einige „Gallische Dörfer“ unter meinen Gartenpflanzen behaupten sich zwar und erweisen sich als dürretauglich. Der große Rest aber leidet unter der Trockenheit. Und ich leide unter dem Anblick des Jammers: Denn auch ein Teil meiner geliebten Anemonen ist in die Knie gegangen; von den Rasenflächen möchte ich gar nicht erst sprechen.

Gehört zu den beliebtesten Düften im heimischen Garten: Die Fliedersaison hat auch im Kirchheimbolander „Bullerbü“ begonnen.
Gehört zu den beliebtesten Düften im heimischen Garten: Die Fliedersaison hat auch im Kirchheimbolander »Bullerbü« begonnen.

Wir sind in der Ferienzeit – und auch ich werde mich jetzt mit meiner Kolumne in eine kleine Sommerpause begeben. Im Herbst geht es dann mit hoffentlich neuen gärtnerischen Erkenntnissen weiter! Mal schauen, was über den Gartensommer noch so passiert.

Leseraufruf: Wer möchte seinen Garten zeigen?

Inspirationen, wie man es so richtig gut im Garten macht, hatte ich in letzter Zeit im Übrigen reichlich. Ich durfte für die RHEINPFALZ verschiedene Gärten im Donnersbergkreis vorstellen. Daher unser Aufruf an Sie, liebe Leser und Gartenbesitzer: Melden Sie sich bei uns, wenn Sie uns Ihren Garten und seine Besonderheiten auch einmal zeigen wollen! Ich komme Sie dann gerne besuchen und wir würden Ihren Garten präsentieren. Schreiben Sie uns einfach per E-Mail an die Adresse reddonn@rheinpfalz.de.

Kommen Sie gut über den Sommer und genießen Sie Ihren Garten. Wir lesen uns im Herbst wieder!

Die Serie

Hobbygärtnerin Jeannette Anthes gibt in der Serie „Tipps aus Bullerbü“ alle 14 Tage in der Donnersberger Lokalausgabe der RHEINPFALZ Tipps rund ums Gärtnern – es sei denn, es ist Sommerpause wie in den nächsten Wochen. Jeannette Anthes lebt in Kirchheimbolanden und hat selbst einen traumhaft schönen Garten – eben wie in Bullerbü.

Die vorherige Bullerbü-Kolumne zum Thema Fledermäuse lesen Sie hier.

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