Rockenhausen RHEINPFALZ Plus Artikel Friedlich, festlich, feierlich: Herbstfest mit positiver Bilanz

Täglich gut gefüllt: Das Festzelt auf dem Nordpfälzer Herbstfest.
Täglich gut gefüllt: Das Festzelt auf dem Nordpfälzer Herbstfest.

Das 76. Nordpfälzer Herbstfest geht aus Sicht der Polizei ohne große Vorfälle zu Ende. Auch Stadtbürgermeister Michael Vettermann zeigt sich zufrieden und dankt allen Helfern.

Zahlreiche Sportbegeisterte auf dem Fahrrad, im Wasser und in Laufschuhen, etliche Entensport-Enthusiasten entlang der Alsenz und zwei an mehreren Tagen sehr gut gefüllte Standorte können nicht irren – das Nordpfälzer Herbstfest war auch in seiner 76. Auflage ein voller Erfolg. Die Besucherinnen und Besucher der Stadt Rockenhausen erlebten von Donnerstag bis Montag das zum Großteil gewohnte, aber eben auch bewährte Programm. Ebenso fällt das Fazit des Stadtbürgermeisters und der Polizei durch und durch positiv aus.

„Man hatte hier durchgängig das Gefühl, dass alle einfach in Feierstimmung sind“, meinte Stadtbürgermeister Michael Vettermann (FDP) am Montag. Das Festzelt sei am Samstagabend aus allen Nähten geplatzt, dennoch gab es nahezu keine negative Aufregung. In eine ähnliche Kerbe schlägt das vorläufige Fazit der Polizeiinspektion Rockenhausen vor dem abschließenden Abend am Montag. „Das Herbstfest verlief aus polizeilicher Sicht bis zum jetzigen Zeitpunkt ohne besondere Vorkommnisse“, äußerte sich der stellvertretende Inspektionsleiter Dierk Siegfried. Einzig kleinere Probleme gab es. So wurde bei einem Jugendlichen am Rande des Festplatzes ein Messer sichergestellt, außerdem sei es an der Laufstrecke des Triathlons zu einer Straftat durch das Zeigen eines Kennzeichens einer verfassungswidrigen Organisation gekommen. „Die Ermittlungen diesbezüglich laufen“, so Siegfried. Umzug, Entenrennen und die Feierlichkeiten im Schlosspark und auf dem Festplatz seien ansonsten völlig friedlich verlaufen, das Fazit der Polizei entsprechend „sehr positiv“.

BBC Fastbreakers verkaufen alle 1000 Enten

So endete das 76. Nordpfälzer Herbstfest am Montagabend traditionell mit dem Auftritt der Gesangsvereinskapelle und dem abschließenden Höhenfeuerwerk. Am Montagmittag tummelten sich wieder vor allem viele Betriebe zum Mittagstisch im großen Festzelt. Viele blieben sitzen und verbrachten den letzten Festtag gesellig bei dem einen oder anderen Glas Wein. Besonders am Wochenende verteilte sich das bunte Treiben aber über den ganzen Bereich zwischen Festplatz und Schlosspark. Besonders die 14. Ausgabe des Entenrennens zog wieder viele, vor allem junge Besucher in seinen Bann. Egal, ob beim Sponsorenlauf oder beim Hauptlauf – entlang der Alsenz tummelten sich die Beobachter an den Brüstungen, während „Entenschnatterer“ Norbert Ritzmann das Rennen in gewohnter Manier durch das Megafon kommentierte. Alle 1000 Enten wurde im Vorfeld des Hauptlaufes verkauft. Der Sieg und das damit verbundene Preisgeld von 150 Euro gingen an Beate Hauter aus Rockenhausen. Für die vielen Beobachter war das aber eher nebensächlich. Viel spannender war die Frage, welche Ente sich wo verfangen hatte und wie oft der Spitzenreiter auf dem Weg ins Ziel wechselte.

Der große Spaß klang anschließend bei Live-Musik im Schlosspark aus. Dort, wo bereits am Donnerstagabend beim Park-Picknick die eigentliche Eröffnung der Festtage stattfand. „Und wieder war das ein voller Erfolg. Es gibt keinen Grund, das Park-Picknick aus dem Programm zu nehmen“, schwärmt Vettermann von der Eröffnung. Am Freitagabend feierte das aus der Not geborene Zelt im Zelt bei der Nordpfälzer Weinverkostung seine erfolgreiche Premiere. Am Samstag und am Sonntag war das Festzelt dann wieder in gewohnter Größe Standort für die großen Partys mit den „Filsbacher XXL“ und DJ Morres. Besonders die Liveband vom Samstag wusste zu begeistern. „Die müssen wir eigentlich direkt wieder buchen. Das war überragend“, findet Michael Vettermann. In das Lob stimmt auch Niclas Bauer aus dem Vorstand der Herbstfestfreunde ein. „Die Besucher waren alle super zufrieden, die Band war richtig stark“, so Bauer.

58 Zugnummern beim Umzug

Auch der Umzug am Sonntag, den die Herbstfestfreunde federführend organisieren, verlief ohne Zwischenfälle. Am Ende zählte Bauer 58 Zugnummern. In den Tagen vor dem Fest hatten die Anmeldungen nochmal angezogen. Das Ergebnis war eine gute Mischung aus Fußgruppen, Wagen und allerlei kreativen Ideen. „Es war einfach rundum gelungen“, fasst Vettermann zusammen. Wer die negative Nadel im Heuhaufen des Herbstfestes sucht, hat es in diesem Jahr also wahrlich schwer.

Auch der Umzug verlief laut Angaben der Polizei ohne Zwischenfälle.
Auch der Umzug verlief laut Angaben der Polizei ohne Zwischenfälle.
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