Fußball FJFV Donnersberg gründet aus der Not eine Jugendspielgemeinschaft

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Der FJFV Donnersberg meldet in der kommenden Saison eine Jugendspielgemeinschaft (JSG) für seine A-Junioren. Grund dafür ist die U21-Regel, die für Unmut sorgt.

Diese Regel besagt, dass Fußball-Jugendfördervereine (JFV) eine altersgemäß reine A-Jugendmannschaft (17 bis 18 Jahre alt) stellen müssen. Vereine und JSG’s dürfen in der gleichen Spielklasse antreten, aber bis zu vier Spieler der U21-Altersklasse einsetzen. Diese Anforderung führt nach Ansicht des FJFV Donnersberg zu einer klaren Wettbewerbsverzerrung, da es für die Jugendfördervereine schwierig ist, diese Altersstruktur einzuhalten und dennoch konkurrenzfähig zu bleiben.

Um mehr Gleichberechtigung und Fairness im Wettbewerb zu erreichen, haben die Stammvereine aus Kirchheimbolanden, Göllheim und Bolanden beschlossen, probeweise für ein Jahr eine Jugendspielgemeinschaft (JSG) zu melden. Dies ermöglicht es den Stammvereinen, in der kommenden Saison ebenfalls bis zu vier U21-Spieler einzusetzen. Diese Maßnahme soll dazu beitragen, die Wettbewerbsbedingungen auszugleichen und den jungen Talenten eine faire Chance zu bieten, sich sportlich zu entwickeln.

Neue Wege gehen

Die Verantwortlichen der Vereine hoffen, dass durch diese Kooperation die sportliche Leistungsfähigkeit verbessert und gleichzeitig der Spaß am Spiel gefördert wird. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Änderung auf den Wettbewerb auswirken wird. Die Entscheidung für die JSG zeigt jedoch, dass der FJFV Donnersberg bereit ist, neue Wege zu gehen, um eine faire und gerechte Spielumgebung für alle Beteiligten zu schaffen.

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