Kirchheimbolanden Festival als traumhafter Abschluss der „Begegnung in der Kunst“

Eine selbst entworfene Tanz-Performance zeigten Workshop-Teilnehmer der „Begegnung in der Kunst“ beim abschließenden „Festival d
Eine selbst entworfene Tanz-Performance zeigten Workshop-Teilnehmer der »Begegnung in der Kunst« beim abschließenden »Festival der Träumereien« im Kirchheimbolander Schlosspark.

Es war ein fantasievoller Abschluss und zugleich Höhepunkt einer intensiven Workshop-Woche: Zahlreiche Besucher erlebten am Samstag im Schlosspark Kirchheimbolanden ein zauberhaftes „Festival der Träumereien“. Auch Petrus meinte es gut mit den vielen kreativen Teilnehmern.

Eingeladen zu der Veranstaltung „Festival der Träumereien“ sowie zur vorangegangenen viertägigen „Begegnung in der Kunst“ hatte die Lebenshilfe Westpfalz in Zusammenarbeit mit der Stadt Kirchheimbolanden. Auch das Wetter passte – am Abschlusstag war es sonnig und warm, was nicht nur die vielen Besucher freute, die sich am Samstagnachmittag zwischen Bühne und bunt-schillernden „Träumerzelten“ eingefunden hatten.

Verträumter Blick auf das „Traum-Archiv“, das ebenfalls in einer der vier Tage lang tätigen Kreativgruppen entstanden ist.
Verträumter Blick auf das »Traum-Archiv«, das ebenfalls in einer der vier Tage lang tätigen Kreativgruppen entstanden ist.

„Wir haben im Regen am Montag mit den Workshops angefangen und das entsprechend organisiert. Das wechselhafte Wetter hat uns daher hier im Park nicht gestört“, berichtet Andreas Kolb. Mit den Ergebnissen der unterschiedlichen Kreativgruppen zeigte er sich äußerst zufrieden. Neben den „Träumerzelten“, die allesamt von den Teilnehmenden gestaltet wurden, sei auch in die Bereiche Tanz und Musik viel Kreativität geflossen, erläutert der Leiter der Lebenshilfe Kaiserslautern.

Workshops an Kapazitätsgrenze angelangt

Die Aktion, die seit 16 Jahren im Schlossgarten stattfindet, bedeute für die Organisation stets zwei intensive Wochen. „Die Teilnehmerzahl war gut, wir hatten wieder zwischen 80 und 100 Anmeldungen“, berichtet Kolb im Gespräch mit der RHEINPFALZ zufrieden. Zugleich sei man damit aber auch in den einzelnen Workshops an der Kapazitätsgrenze angelangt: „Für viele Teilnehmer haben wir eine 1:1-Betreuung, aber in der Größenordnung konnten wir das in den unterschiedlichen Gruppen gut handhaben.“

Ein Hingucker: die fantasievollen „Träumerzelte“.
Ein Hingucker: die fantasievollen »Träumerzelte«.

Diese haben vier Tage lang Kostüme geschneidert, gebastelt, Choreografien einstudiert und musiziert. Die Ergebnisse sprachen für sich: Aus den unterschiedlichsten Materialien entstanden auf diese Weise bunte Domizile für den „Trödelmarkt der Träume“. Im Vorfeld hatte die Lebenshilfe um Materialspenden gebeten und war damit auf große Resonanz gestoßen. Unter den abgegebenen Utensilien befand sich auch Skurriles: „Da waren zum Beispiel geschnitzte Hirsche aus einer klassischen Haushaltsauflösung dabei. Die haben wir natürlich ebenfalls verbaut“, sagt Kolb amüsiert.

Theatraler Spaziergang, Tanzvorführungen und Artistik

Bestandteil des Festival-Programms am Samstag waren neben der Präsentation der Ergebnisse aus den Workshops auch zahlreiche Gast-Auftritte. Am Nachmittag gab es quer durch den Park einen „theatralen Spaziergang zum Mitmachen“, Erzähltheater, Tanzvorführungen und einen „zauberhaften Walk-Act“. Artistik – auch zum Mitmachen – bot der Rockenhausener Kinder- und Jugendzirkus Pepperoni. Besonders die zahlreich erschienenen Familien durften sich hier beispielsweise im Jonglieren üben. Musikalisch abgerundet wurde das Festival von der Hora-Band und zum Abschluss am Abend von der Berliner Gruppe „The Beez“.

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