RATHSKIRCHEN Für Radwegeausbau Hoffnung auf Finanzhilfe von Kreis und VG

Mit Radweg- und Straßenausbau finanziell stark beansprucht: die ortsgemeinde Rathskirchen
Mit Radweg- und Straßenausbau finanziell stark beansprucht: die ortsgemeinde Rathskirchen

Rund 2000 Euro stellt die Ortsgemeinde Rathskirchen bereit, um durch das Ingenieurbüro IGR aus Rockenhausen eine fundierte Fördermittelvoranfrage zum Bau des Radweges „Alte Welt“ zu erarbeiten. Für die Finanzierung setzt die Ortsgemeinde aber auf Hilfe von Kreis und VG:

In zwei Abschnitten soll die Trasse, die von Nußbach über eine Querung der Landesstraße bei Reipoltskirchen dann ab der Kreisgrenze zunächst durch Rudolfskirchen und dann durch Rathskirchen führen soll, entstehen. Bis etwa 200 Meter vor der Gemeinde Dörrmoschel kann ein ausgebauter und bereits als Radweg ausgewiesener Feldweg genutzt werden.

Die Umsetzung des von Rudi Zapp initiierten Projekts wird im Bereich Rathskirchen zwischen 400.000 und 500.000 Euro kosten. Sollte es die erhoffte Förderung in Höhe von 90 Prozent dann auch wirklich geben, müsste die Ortsgemeinde zwischen 40.000 und 50.000 Euro aufbringen. Da auch der ersehnte Ausbau der Landesstraße 386 erwartet wird und der Finanzierungsanteil der Ortsgemeinde dann ähnlich hoch ausfällt, sieht sich Rathskirchen finanziell überlastet. Weshalb versucht wird, mit Kreis und VG eine Einigung zu erzielen, dass die Kosten für den Radweg gedrittelt werden.

Weiteres Thema

Ortsbürgermeister Oskar Stark gab bekannt, dass der Spielplatz im Ortsteil Rudolfskirchen, der seit 30 Jahren von privat gepachtet wurde, jetzt vom Eigentümer als Schenkung an die Gemeinde übertragen wurde.
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