Nordpfälzer Land
Entgegen einiger Gerüchte: Vollsperrung der B48 ist voll im Zeitplan
Als Pendler oder Anwohner, der die Bundesstraße 48 zwischen Rockenhausen und Alsenz nutzt, hat man sich inzwischen an die weiträumige Umleitung gewöhnt. Seit November ist die B48 zwischen Bayerfeld-Steckweiler und Mannweiler-Cölln voll gesperrt. Noch bis Oktober soll die Sperrung planmäßig bestehen. Zuletzt erreichten die RHEINPFALZ-Redaktion jedoch Gerüchte, wonach es bei den zurückliegenden Verlegungen der neuen Trinkwasserleitungen im Baustellenbereich zu Fehlern gekommen sein soll. In dessen Folge hätten Bereiche zurückgebaut werden müssen, hieß es. Die Gerüchte können die für die Baustelle verantwortlichen Behörden allerdings nicht bestätigen.
„Für den Neubau einer 60 Meter langen, bahnseitigen Stützmauer muss eine Baugrube hergestellt werden. Innerhalb dieser Baugrube ist die neu verlegte Trinkwasserleitung zu sichern. Das ist ein bautechnisch üblicher Vorgang“, erklärt Alexander Engel vom Landesbetrieb Mobilität (LBM) in Worms. Es komme durch diese Arbeiten entsprechend auch zu keinen Verzögerungen auf der Baustelle. Die Arbeiten sollen demnach weiterhin planmäßig im Oktober diesen Jahres abgeschlossen sein. An Ostern haben auf der Baustelle die Tief- und Straßenbauarbeiten begonnen.
Kritik an der Baustelle weiterhin präsent
Die Baustelle wird von einigen Anwohnern und Nutzern der Bundesstraße seit Beginn an kritisch gesehen. Unter anderem deshalb, weil die B48 in den vergangenen Jahren mehrfach gesperrt war und von Einzelnen bemängelt wird, dass die Arbeiten dann nicht gebündelt durchgeführt wurden, um eine erneute Vollsperrung zu vermeiden. Gastronomie-Betreiber und Betriebe entlang der Strecke befürchten durch die lange Sperrung erhebliche Gewinneinbußen.