Kirchheimbolanden Die gute Nachricht: Waldgrehweilerer Konfirmanden spenden für Tierheim

 Mona Werner und Klara Brand überreichen die Spende an den Vorsitzenden des Tierschutzvereins Donnersbergkreis, Josef Scharwatz.
Mona Werner und Klara Brand überreichen die Spende an den Vorsitzenden des Tierschutzvereins Donnersbergkreis, Josef Scharwatz.

Miese Stimmung, miese Nachrichten, miese Laune: So sehen vielen Menschen gerade die Welt. Denn die Medien sind voll mit Themen zu Krisen und Kriegen. Aber ist derzeit wirklich alles schlecht und aussichtslos? Es gibt doch auch die schönen, manchmal nur kleinen Dinge, die das Gemüt erhellen. Diese positiven Beispiele wollen wir finden und sie mit Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, teilen. In den nächsten Wochen erfreuen wir Sie also an dieser Stelle mit guten Nachrichten aus der Welt rund um den Donnersberg. Sie stammen entweder aus unserer Redaktion, von Mitarbeitern oder Lesern. Heute: Pfarrer Andreas Echternkamp berichtet von einer tollen Aktion:

„Eine besondere Spende durfte Josef Scharwatz, Vorsitzender des Tierschutzvereins Donnersbergkreis, am vergangenen Freitag von den kürzlich konfirmierten Mona Werner und Klara Brand entgegennehmen: Die Waldgrehweilerer Jugendlichen hatten gemeinsam mit den ebenfalls zu ihrer Konfirmanden-Gruppe gehörenden Luca Heim, Mila Martens und Oskar Urbanczyk einstimmig beschlossen, mit der Kollekte aus dem Konfirmationsgottesdienst das Tierheim Kirchheimbolanden zu unterstützen. Begleitet von Pfarrer Andreas Echternkamp haben die Beiden nun den Erlös in Höhe von 322 Euro überreicht.

Scharwatz zeigte sich sehr erfreut über das Engagement der Jugendlichen für ausgesetzte beziehungsweise abgegebene Tiere. Er berichtete von der Arbeit im Tierheim, die mit hohen laufenden Kosten verbunden sei, und von den Schwierigkeiten, Tiere in gute Hände zu vermitteln. An einer Fotowand informierten sich die Besucher über Hunde, Kaninchen und vor allem Katzen, die derzeit betreut werden. Ein Besuch bei den Tieren war allerdings nicht möglich, um sie nicht unnötig in Aufregung zu versetzen. Persönlicher Kontakt sei nur im Rahmen einer möglichen Vermittlung sinnvoll, um festzustellen, ob Mensch und Tier zueinander passten. Für Pfarrer Echternkamp gehört zum Glauben an Gott, die Verbindung zur ,stummen Kreatur’ zu pflegen – die nicht wirklich stumm sei, sondern eine eigene Sprache spreche und wie wir fühle und atme.“

Mitmachen

Wenn auch Sie eine „gute Nachricht“ zu verkünden oder etwas Tolles erlebt haben: Erzählen Sie es uns! Schreiben Sie uns an reddonn@rheinpfalz.de, Stichwort: die gute Nachricht. Wenn möglich, schicken Sie auch ein Foto mit, vor allem aber Ihren Namen und Wohnort.

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