Donnersbergkreis Die gute Nachricht: Jugendliche als Vorbilder auf dem Fußballplatz

Gemeinsam statt einsam: Das gilt auch fürs Kicken auf dem Bolzplatz.
Gemeinsam statt einsam: Das gilt auch fürs Kicken auf dem Bolzplatz.

Die Welt im Krisenmodus, überall nur negative Nachrichten, Pessimismus, Gegen- statt Miteinander? Kann doch nicht sein! Wir suchen (und finden) gute Nachrichten.

Miese Stimmung, miese Nachrichten, miese Laune: So sehen vielen Menschen gerade die Welt. Denn die Medien sind voll mit Themen zu Krisen, Kriegen und einem Weltuntergangsempfinden. Aber ist derzeit wirklich alles schlecht und aussichtslos? Es gibt doch auch die schönen, manchmal nur kleinen Dinge, die das Gemüt erhellen. Diese positiven Beispiele wollen wir finden und sie mit Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, teilen. In den nächsten Wochen erfreuen wir Sie also an dieser Stelle mit guten Nachrichten aus der Welt rund um den Donnersberg. Sie stammen entweder aus unserer Redaktion, von Mitarbeitern oder Lesern. Los geht’s mit einer E-Mail, die uns Adolf Lorentz aus Göllheim vor wenigen Tagen (unaufgefordert) schrieb, und die wir Ihnen hiermit als „die gute Nachricht der Woche“ ans Herz legen möchten:

„In den Osterferien waren meine beiden fußballbegeisterten Enkel zu Besuch. Beide Jungs wollten nach dem Essen Fußball spielen. Also Ball und etwas zum Trinken eingepackt und ab ging’s aufs Kleinspielfeld an der Grundschule in Göllheim. Das Spielfeld war von zwei Jugendlichen besetzt. Dass wir ein Stück des Platzes bekommen konnten, war für die beiden kein Problem. Plötzlich die Frage: ,Sollen wir ein Spiel Jung gegen Alt machen?’ Die Jugendlichen zogen sich ihre Fußballschuhe aus, und es ging los. Innerhalb kurzer Zeit kamen immer mehr Kinder, aus verschiedenen Nationen, die mitmachen wollten. Es entwickelte sich ein schönes Miteinander. Jedes Tor der Kinder wurde wie eine Weltmeisterschaft gefeiert.

Als Opa habe ich das voll genossen. Es war wie früher in meiner Jugend. In Eisenberg gab es auch einen Bolzplatz. Es durfte jeder mitspielen, egal ob sechs oder 16 Jahre. Wenn jeder seine Stärken einbringt und sich selbst nicht so wichtig nimmt, dann hat die Mannschaft Erfolg. Das könnte auch ein Vorbild für unsere Gesellschaft sein. Es ist schön zu sehen, dass das Miteinander von früher auch heute noch funktionieren kann – zumindest auf dem Fußballplatz.“

Mitmachen

Wenn auch Sie eine „gute Nachricht“ zu verkünden oder etwas Tolles erlebt haben: Erzählen Sie es uns! Schreiben Sie uns an reddonn@rheinpfalz.de, Stichwort: die gute Nachricht. Wenn möglich, schicken Sie auch ein Foto mit, vor allem aber Ihren Namen und Wohnort.

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