Donnersbergkreis Der SG Alsenztal winkt die Herbstmeisterschaft

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Alsenz. Die Chancen stehen gut: Die SG Alsenztal könnte in der Bezirksliga Nahe als Tabellenführer überwintern. Morgen, 14.30 Uhr, tritt die Raab-Elf bei der SG Odersheim/Duchroth an. In der Bezirksliga Westpfalz trifft die SG Kirchheimbolanden/Orbis nach einem spielfreien Wochenende morgen um 15 Uhr auf den FC Fehrbach. Eine halbe Stunde früher empfängt die SG Göllheim/Dreisen die TSG Kaiserslautern.

Auf dem Papier sieht es wie eine klare Angelegenheit aus: Tabellenführer SG Alsenztal, 34 Punkte, trifft auf die SG Odersheim/Duchroth, 13. der Bezirksliga Nahe, mit 18 Punkten auf dem Konto. Doch Alexander Raab, Trainer der SG Alsenztal, mahnt, das Spiel nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. „Bis zum Platz 14 ist es in dieser Liga ein Kampf, den Gegner niederzuringen“, glaubt Raab. Vor einer Woche eroberte seine Elf mit dem 3:2-Erfolg gegen TSV Lalo-Laubenheim die Tabellenspitze. Die möchte Raab gerne auch über die Winterpause behaupten. „Psychisch wäre das schon von Vorteil“, glaubt Alsenztals Trainer. „Schließlich bleibt die Tabelle erst einmal für drei Monate stehen.“ Schon zweimal, erinnert sich Raab, habe sein Team ein Schlüsselspiel gewonnen – und in der folgenden Partie keinen Sieg nachlegen können. „Ich hoffe, dass die Mannschaft das verstanden hat.“ Mit Oliver Eckhardt und Andreas Schmitt fehlen voraussichtlich zwei Stammspieler. Die Spielabsage vom vergangenen Wochenende kam Engelbert Klag, Trainer der SG Kibo/Orbis, nicht gelegen. „Es ist nie von Vorteil, wenn man aus dem Rhythmus kommt und der Gegner gleichzeitig ein Spiel hat“, gibt Klag zu bedenken, „zumal unsere Personalsituation am Sonntag sehr gut gewesen wäre. Dieses Wochenende haben wir zwei Kranke mehr. Aber vielleicht geht es den anderen auch so.“ Gerne hätte Klag mit einem Heimsieg gegen Olympia Ramstein die 1:6-Niederlage beim TuS Bedesheim/Patersbach aus der Woche zuvor aus den Köpfen bekommen. „Das haben wir nun eine Woche länger mitgetragen. Insofern ist der Spielausfall doppelt ärgerlich“, sagt Klag. Ein Heimspiel hat die SG Göllheim/Dreisen vor sich. Die Elf von Martin Lauermann gab mit dem 2:0-Sieg beim SV Großsteinhausen die Rote Laterne an den SV ab und liegt mit zwölf Punkten auf Platz 13. Mit einem Sieg und Schützenhilfe von der Konkurrenz könnte die SG die Abstiegszone verlassen. Einfach wird es gegen die TSG Kaiserslautern nicht. In den letzten zehn Ligapartien musste sich der Fünftplatzierte nur einmal geschlagen geben – im Spiel gegen Tabellenführer Zweibrücken. (kth)

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