Donnersbergkreis Dank an die Unterstützer: Andrea Schmitt hat es nicht geschafft
Beim zweiten Anlauf sollte es unbedingt klappen: CDU-Kandidatin Andrea Schmitt wollte das Direktmandat gewinnen und den Donnersbergkreis im Mainzer Landtag vertreten. Doch trotz des Wahlsieges ihrer Partei und eines relativ aussichtsreichen Listenplatzes 25 (bei 39 Sitzen für die CDU) hat es für die 51-jährige Kriminalbeamtin letztlich nicht gereicht. Der Grund: Zu viele Kandidaten, die auf der Landesliste auf Plätzen unter ihr standen, haben ein Direktmandat geholt und sind somit an ihr vorbeigezogen.
Am Wahlabend, als die Ergebnisse allerdings noch nicht feststanden, hatte es sich bereits abgezeichnet: „Die Enttäuschung ist groß. Ich glaube nicht, dass ich es geschafft habe“, sagte Schmitt der RHEINPFALZ am Telefon. Inzwischen ist es offiziell.
Persönliches Statement auf Facebook
„Die CDU hat diese Wahl gewonnen – dafür herzlichen Glückwunsch und großen Respekt an alle, die sich mit so viel Einsatz engagiert haben“, teilte Schmitt in einer persönlichen Adresse auf Facebook mit. „Für mich persönlich hat es am Ende leider nicht gereicht. Dennoch bin ich dankbar für das Vertrauen, das mir so viele Menschen in den vergangenen Wochen entgegengebracht haben. Die vielen Gespräche, Begegnungen und die Unterstützung haben mir unglaublich viel bedeutet.“ Ihrer SPD-Konkurrentin Jaqueline Rauschkolb gegenüber zeigt Schmitt sich als faire Verliererin: „Ich gratuliere ihr zu ihrer Wahl und wünsche ihr für die bevorstehenden Aufgaben viel Erfolg, eine glückliche Hand und stets gute Entscheidungen für unsere Region.“