Donnersbergkreis Corona-Foto des Tages: Bisterschieder „Wir-Gefühl“

 Toilettenpapier und mehr: Sabrina Gießler-Lamb vom Förderverein „Wir Bisterschied“ und ihre Mitstreiter versorgen die älteren B
Toilettenpapier und mehr: Sabrina Gießler-Lamb vom Förderverein »Wir Bisterschied« und ihre Mitstreiter versorgen die älteren Bürger und Risikogruppen im Dorf.

Natürlich darf der Klassiker nicht fehlen: Sabrina Gießler-Lamb vom Förderverein „Wir Bisterschied“ bringt Familie Mohr auf dem oben stehenden Foto das derzeit so rare Toilettenpapier und weitere Einkäufe ans Haus. Rege nachgefragt wird laut Dorfchef Erich Dindorf der Service, der im Ort für ältere Mitbürger und Risikogruppen angeboten wird. Die Helfer versorgen ihre „Kunden“ aber mit einem weiteren Gut: „Gespräche gegen die Einsamkeit“, wie Dindorf sagt. „Nichts ist so schlecht, als dass es nicht auch etwas Gutes hat. Denn Solidarität ist eine unserer wichtigsten Tugenden und sie zeigt uns in dieser Krise ihr schönstes Gesicht.“ Es sei eine Freude zu sehen, wie dankbar die Hilfe angenommen werde. Wer etwas benötigt, kann sich an ihn (Telefon 06364 175520), Sabrina Gießler-Lamb (0172 9362012) oder Tanja Hoos (0172 7822726) wenden.

Zur Sache: Hilfsangebote im Donnersbergkreis

Die Coronakrise schafft Probleme, bringt aber auch viel Solidarität hervor. Vielerorts werden Hilfsdienste organisiert, die ältere Leute und Menschen in Quarantäne unterstützen. In der folgenden Liste, die wir von Zeit zu Zeit aktualisiert veröffentlichen, finden Sie die örtlichen Hilfsdienste die uns bislang gemeldet wurden.

ALBISHEIM: Die Albisheimer Bürger stehen bereit, um Hilfestellung bei alltäglichen Besorgungen zu geben. Kontakt über die Homepage albisheim.de.

BISCHHEIM: Die Ortsgemeinde bietet zusammen mit der Bischheimer Helfergruppe Unterstützung für ältere, kranke und alleinstehende Menschen sowie für Risikogruppen im Ort an. Ansprechpartner sind Silke Kamp (Telefon 06352 702374), Ina Jochem (06352 7549053), Nicole Bindewald (0179 190 7654), Sandra Landfried (0151 684 25158) und Sabine Theobald-Kern (0160 883 9729).

DIELKIRCHEN: Der SV organisiert für Hilfsbedürftige ab kommender Woche zweimal wöchentlich Einkäufe bei der Metzgerei Bessei und der Bäckerei Münzel. Ein Flyer informiert im Ort über lieferbare Artikel. Bestellungen können aufgegeben werden bei: Hiltrud Ogonowski (montags, mittwochs und freitags, 9 bis 11 Uhr unter 0173 8973608) oder bei Nicole Schlauß (Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr unter 06361 6439699).

EINSELTHUM: Rund 40 Einselthumer wollen Hilfsbedürftige bei Einkäufen, Boten- und Apothekengängen unterstützten. Kontakt: Marion Baumrucker (Telefon 2988); Hans-Jürgen Didier (3668); Rolf Hagedorn (0151 54877219); Andrea Krantz (8639788); Simone Rühl-Pfeiffer (2110 oder 989858); Martina Wagner-Jeltsch (3482); Miriam Zscherper (0170 4688029).

FALKENSTEIN: Nachbarschaftliche Hilfe für alleinstehende Mitbürger wird von Ortsbürgermeister Volker Demmerle koordiniert, Telefon 06302 4689 oder tagsüber 0160 8168013.

FINKENBACH-GERSWEILER: Der Bürgerverein „FinGer“ erledigt Besorgungen für jene, die nicht mehr allzu mobil sind oder bei denen es am Lebensnotwendigen mangelt. Kontakt über Ortsbürgermeisterin Eva Schlemmer, Telefon 06362 1671, E-Mail schlemmer.eva@web.de.

GÖLLHEIM: Die Ortsgemeinde bietet Lebensmitteleinkäufe für ältere und behinderte Menschen an. Kontakt von Montag bis Freitag, 9 und 12 Uhr unter Telefon: 06351 1230376.

HÖRINGEN: Infos zu Hilfsdienstleistungen bei Ortsbürgermeisterin Brigitte Enders, Telefon 06302 4943 oder 0162 971 6636.

IMSBACH: Ein Einkaufsservice wird von Ortsbürgermeister Oliver Krupp koordiniert, Telefon 06302 9849066 (von 8 bis 13 Uhr) oder 0172 5918444.

KIRCHHEIMBOLANDEN: Die Stadt Kibo bietet Hilfe für Personen bei dringenden Einkäufen und Besorgungen. Kontakt täglich von 8 bis 12 Uhr unter Telefon 06352 7504777, E-Mail touristik@kirchheimbolanden.de.

KIRCHHEIMBOLANDEN-HAIDE: Unterstützung älterer und nicht mobiler Personen im Ort ohne Kosten organisieren die Hääder Kerweborsch. Ansprechpartner: Nico Klag, Telefon 0176 30708069, Angelika Neulinger, 0176 27391957, Lara Gehring, 0172 8064990.

MÜNSTERAPPEL: Der Ort wird von zwei Bäckerfahrzeugen beliefert. Zudem können Waren des Kreuznacher Rewe-Marktes Krüger geordert und jeden Freitag um 17 Uhr an den Jugendraum geliefert werden. Bestellt wird per Internet oder App, Personen ohne Internet können einen Einkaufszettel bei Heidi Lorenz, Anja Blumers, Mathias Hulsch oder Gernot Pietzsch abgeben. Für Gehbehinderte oder Kranke kann die Lieferung direkt ans Haus organisiert werden. Medikamente liefern Apotheken aus Nachbarorten. Wer Hilfe braucht, kann Pietzsch oder den Beigeordneten Lorenz verständigen. Sie koordinieren die Hilfen.

ROCKENHAUSEN: Die „Börse Nachbarschaftshilfe – Flüchtlinge helfen“ bietet älteren und kranken Menschen in und um Rockenhausen Hilfe und Solidarität an. Für den Einkaufsservice ist Angela Schwalb, 0177 5525999, zuständig. Anfragen mit Einkaufsliste und Adresse per Mail an nachbarschaftshilfe.rock@gmail.com.

RÜSSINGEN: Nachbarschaftshilfe für Ältere, Kranke, Alleinstehende, Alleinerziehende und alle, die Unterstützung nötig haben. Ansprechpartner sind Arno Stuppy, Telefon 06355 853, Sandra Kimmel, 06355 989921 oder 0177 7379372, und Etienne Griebe, 0152 08769973.

SIPPERSFELD: Hilfsdienstleistungen koordiniert Ortsbürgermeisterin Martina Lummel-Deutschle, Telefon 06357 509120.

STEINBACH: Hilfsdienstanfragen an Ortsbürgermeisterin Susanne Röß, Telefon 06357 975435 oder 0171 4593350, E-Mail susanne.roess@gmx.de.

UNKENBACH: Ein kostenloser Hol- und Bringdienst für Lebensmittel, Arznei sowie Fahrdienst wird vom Beigeordneten Arno Mohr koordiniert, Telefon 06362 1316 oder E-Mail arnomohr@t-online.de.

WALDGREHWEILER: Ein Hilfsdienst erledigt immer dienstags und donnerstags Besorgungen. Bestellungen am Vorabend bis 18 Uhr bei Georg Hippel, Telefon 06364 7134, oder Monika Schlemmer, 06364 8014.

ZELLERTAL: Jessica Albert koordiniert die Erledigung von Einkäufen für Risikogruppen. Wer das in Anspruch nehmen möchte, soll das im Ort verteilte Schreiben ausfüllen und in ihren Briefkasten (Kirschgarten 7, Harxheim) werfen.