Kirchheimbolanden RHEINPFALZ Plus Artikel Aufträge, Anekdoten und Applaus: Alexander Schweitzer in der Nordpfalz

Bis auf den letzten Platz gefüllt: die Orangerie an der Stadthalle beim Wahlkampf-Auftritt von Ministerpräsident Schweitzer.
Bis auf den letzten Platz gefüllt: die Orangerie an der Stadthalle beim Wahlkampf-Auftritt von Ministerpräsident Schweitzer.

„Wir haben hier in Rheinland-Pfalz ein gutes, warmes Heimatgefühl“, sagt Alexander Schweitzer. Und wenn es nach ihm gehe, dann soll das bitteschön auch so bleiben. Am besten natürlich mit ihm an der Spitze dieses so wohligen Wohlfühl-Bundeslandes. Auf seiner (Wahlkampf-) Tour durch eben jenes legte der Ministerpräsident am Dienstagabend einen Zwischenstopp in Kirchheimbolanden ein – und warb für sich, für die SPD-Landtagskandidatin des Donnersbergkreises, Jaqueline Rauschkolb, für seine Partei und für die Demokratie.

Fast eine Stunde lang sprach Schweitzer vor mehr als 100 Zuhörern im Westflügel der Orangerie an der Stadthalle, streifte in seiner Rede welt-, bundes- und landespolitische Themen und spickte sie mit kurzen und kurzweiligen Anekdoten. Dutzende Male brandete Applaus auf.

Der Südpfälzer forderte und versprach, sich ums Klima zu kümmern: „Wir müssen uns den Wald anschauen, gerade hier auf dem Land.“ Mobilität zu gewährleisten: „Wichtig ist, dass alle Menschen von A nach B kommen.“ Der Bildung oberste Priorität beizumessen: „Wir wollen Lernmittelfreiheit für alle Kinder in Rheinland-Pfalz – und diese seriös finanzieren.“ Als weitere dringliche Themen im „schönsten Bundesland“ nannte der 52-Jährige zudem den Bürokratieabbau, Investitionen in den ländlichen Raum, die Digitalisierung und eine sichere Gesundheitsvorsorge.

„Gastgeberin“ Jaqueline Rauschkolb, die zum dritten Mal für den Landtag kandidiert, kürzlich aber über Monate aufgrund einer OP außer Gefecht gesetzt war, bekräftigte auf der Bühne ihr Herzensthema: „Ich komme von hier, ich lebe hier – und ich möchte gute Bedingungen für alle im Donnersbergkreis. Von Klein bis Groß.“ Deshalb wolle sie auch nach dem 22. März als Mittel- und Vermittlerstück „zwischen Mainz und dem Kreis“ fungieren.

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