Fußball
Aufgeben ist für den TuS Steinbach keine Option
Es bleibt dabei. Der TuS Steinbach hat weiterhin in der Fußball-Verbandsliga Südwest neun Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. Das Team um Spielertrainer Daniel Ghoul verlor am Mittwochabend sein Nachholspiel vor eigenem Publikum gegen den Tabellendritten FC Basara Mainz mit 0:1 (0:1). Die Luft wird immer dünner für die Donnersberger, die erneut eine sehr ordentliche Leistung zeigten, aber dann doch wieder mit leeren Händen dastanden.
„Das ist einfach sehr frustrierend“, ärgerte sich der Steinbacher Spielertrainer Daniel Ghoul nach der Partie vor 150 Zuschauern und befand: „Wir haben zuletzt gegen die Teams SG Hüffelsheim, Bienwald Kandel und eben Basara sehr gut mitgehalten und waren ganz dicht dran, Punkte mitzunehmen. Dass wir jetzt ohne Punkte aus diesen Partien kommen, ist brutal ärgerlich.“
Traumtor entscheidet die Partie
Auch gegen den Ligadritten Basara Mainz, der am Mittwochabend gewinnen musste, um seine Chancen auf den zweiten Platz und die damit verbundene Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Oberliga aufrechtzuerhalten, ging der Steinbacher Matchplan auf. „Wir haben sehr gut gestanden und konsequent verteidigt“, sagte Ghoul. Beide Mannschaften neutralisierten sich im ersten Durchgang. Als die Zuschauer schon mit den Gedanken in der Halbzeitpause waren, kam dann der Mainzer Exaurce Papela zum Abschluss. Der Basara-Spieler schoss den Ball aus 22 Metern genau rechts in den Winkel (44. Minute). Ein Traumtor führte somit zur 1:0-Führung des Favoriten. „Den macht er sicher so nicht ein zweites Mal, das war bitter für uns“, sagte Daniel Ghoul später.
Die Heimmannschaft machte in der zweiten Hälfte Druck und kam auch noch zu guten Chancen, den Ausgleich zu erzielen. Die beste Möglichkeit hatte dabei Rico Metz. Seinen Schuss auf das kurze Eck lenkte der gute Mainzer Keeper und Kapitän Felix Pohlenz noch um den Pfosten. In der Schlussphase wurde dann der Steinbacher Stürmer Marc Knapp im Mainzer Strafraum bei einem Kopfball zu Fall gebracht, blieb liegen und musste später mit Verdacht auf Gehirnerschütterung behandelt werden. Das Schiedsrichtergespann ließ aber weiterspielen.
Noch sieben Chancen für den TuS Steinbach
„Das ist ein klarer Elfmeter gewesen, wir bekommen ihn aber nicht“, klagte Daniel Ghoul. Letztlich blieb es somit beim knappen 1:0 für die Mainzer, die damit den fünften Zu-Null-Sieg feierten. Bei den Steinbachern wird die Situation immer dramatischer. Als Tabellenvorletzter hat der TuS bei noch sieben ausstehenden Saisonbegegnungen weiter neun Punkte Rückstand auf den Tabellenzwölften SV Steinwenden, der auf dem ersten Nichtabstiegsrang steht. Das ist ein Brett.
„In der ersten Halbzeit war es ein 0:0-Spiel. Der Gegner konnte seine Stärken gar nicht ausspielen – und dann schießen sie so ein unhaltbares Tor“, sagte Daniel Ghoul, der weiter betonte: „Aber in der zweiten Hälfte waren wir noch ein Stück besser als im ersten Durchgang. Teilweise waren wir dominant, hatten gute Flanken, aber da fehlt eben auch das nötige Quäntchen Glück, in so einem Spiel dann auch mal Tore zu erzielen.“
TuS Steinbach empfängt Tabellenzweiten
Trotz der erneuten unglücklichen Niederlage werfen die Steinbacher die Flinte nicht vorzeitig ins Korn. Am Samstag steht das nächste Heimspiel für sie auf dem Spielplan an. Um 14.15 Uhr empfangen die Donnersberger auf dem heimischen Rasenplatz den Tabellenzweiten TB Jahn Zeiskam, der zuletzt zu Hause den Abstiegskandidaten FK Pirmasens II mit 4:0 besiegte. Dass die Steinbacher gegen Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte auf Augenhöhe mithalten können, haben sie zuletzt bewiesen. Doch es müssen nun eben endlich auch mal Punkte her.