Göllheim RHEINPFALZ Plus Artikel Aldi kommt neben Wasgau

Nicht mehr neben der Feuerwehr (linker Bildrand), sondern neben dem Wasgau-Markt soll die Aldi-Filiale gebaut werden.
Nicht mehr neben der Feuerwehr (linker Bildrand), sondern neben dem Wasgau-Markt soll die Aldi-Filiale gebaut werden.

Die in Göllheim geplante Aldi-Filiale wechselt ihren Standort. Der Gemeinderat hat beschlossen, dass der Markt jetzt neben dem Wasgau-Markt an der Dreisener Straße gebaut werden soll. Ursprünglich war das Grundstück neben dem Feuerwehrgerätehaus im Gespräch.

Zum Standortwechsel der seit langem geplanten Aldi-Filiale rekapitulierte Göllheims Ortsbürgermeister Dieter Hartmüller die Vorgeschichte. Die Ansiedlung auf dem ursprünglich vorgesehenen Platz am Verkehrskreisel unterhalb der Feuerwehr sei nicht genehmigt worden. Auf dem bislang unbebauten Areal neben dem Wasgau-Markt sei zwar ein Fachmarktzentrum geplant gewesen, aber der Investor habe sich mit den übrigen Beteiligten auf das neue Konzept – Aldi-Filiale, ein weiterer Markt und eine Bäckerei mit Café – geeinigt. Im geänderten Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „An der Dreisener Straße“ wird die Fläche von etwa 0,75 Hektar nun als „Sondergebiet Einzelhandel“ ausgewiesen. Mit der Planung wurde das Büro WSW aus Kaiserslautern beauftragt. Die Planungskosten liegen bei rund 8000 Euro.

Weitere Anpassungen und Vergrößerungen

Der Bebauungsplan für den ursprünglichen Aldi-Standort wurde aufgehoben und das entsprechende Areal in das Gewerbegebiet „Am Schulacker“ einbezogen. Dieses umfasst jetzt etwa 12,8 Hektar. Diese Anpassung und Vergrößerung sei im Rahmen einer zusammenhängenden, geschlossenen und vollständig am bisherigen Ortsrand anknüpfenden Gewerbegebietsentwicklung erforderlich, heißt es in der Begründung. Hartmüller teilte außerdem mit, dass linker Hand des Gewerbegebiets „Am Schulacker“ eine Tankstelle geplant sei. Die Planung (knapp 37.000 Euro) sowie die Fachbeiträge Naturschutz (rund 17.000 Euro) und Artenschutz Gutachten (rund 6000 Euro) übernimmt auch hier das Büro WSW.

Laut Hartmüller müssen neue Industrie- und Gewerbeflächen ausgewiesen werden, weil derzeit die letzten Gewerbe- und Industriegebietsflächen den Besitzer wechseln. Bestehende Bebauungspläne müssen außerdem an die Wünsche und Bedürfnisse der Interessenten angepasst werden. Für das geplante Industriegebiet „Im Heptried“ gibt es laut Hartmüller bereits konkrete Anfragen. Dieses rund 14 Hektar große Gelände, für das der Rat den Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan fasste, liegt unterhalb von Dyckerhoff im Anschluss an das Baugebiet „Am Schulacker“.

Niederbusch wird Gewerbe- und Industriegebiet

Um Anpassungen an die heutigen Verhältnisse geht es beim Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „Niederbusch, Änderung V“. Das Areal von circa sechs Hektar wird teilweise als Gewerbe- und teilweise als Industriegebiet ausgewiesen. Mit der Planung (gut 24.000 Euro) sowie den Fachbeiträgen Naturschutz (rund 11.000 Euro) und Artenschutzrechtliches Gutachten (rund 6000 Euro) wurde das Büro WSW beauftragt.

Der Erweiterung eines ansässigen Gewerbebetriebs dient die Aufstellung des Bebauungsplans „Raiffeisenstraße“ (circa ein Hektar). Für das Kulturkarree verlängerte der Rat die Veränderungssperre um ein Jahr.

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